Chantal Janzen: "Meine Stieftöchter sind meine Freundinnen"

OK!-Interview: Die Holländerin moderiert ab Freitag "The Voice Kids"

In Holland ist sie ein Mega-Star: Musicaldarstellerin und Moderatorin Chantal Janzen, 36. Jetzt startet die Blondine auch in Deutschland durch - und gilt schon als neue Sylvie Meis! Ab Freitag, 27. Februar, moderiert sie zusammen mit Thore Schölermann die Castingshow "The Voice Kids". Wir haben vorab mit ihr geplaudert...

Hochzeit im Winter

Sie ist hübsch, blond - und sympathisch. Beruflich läuft's, und dann ist sie auch noch total happy: Erst Mitte Dezember heiratete Chantal Janzen nämlich ihren langjährigen Lebensgefährten Marco Geeratz, mit dem sie den sechsjährigen Sohn James hat. Eine Hochzeit im Winter, das ist ganz schön ungewöhnlich!

Eigentlich wollte ich immer im Sommer heiraten, auf dem Land in Frankreich oder so. Aber dann meinte meine beste Freundin, dass doch der Jahrestag der perfekte Tag für die Hochzeit wäre. Deshalb haben wir am 15. Dezember geheiratet, und das war auch gut so. Wir haben in London gefeiert, das wunderschön weihnachtlich geschmückt war.

Ihr Mann hat drei Kinder aus einer früheren Beziehung

Und auch, wenn Chantal nicht so aussieht: Sie ist eine echte Stiefmutter! Denn ihr Mann brachte drei Kinder in die Ehe - einen Sohn, 16, und zwei Töchter, 20 und 24. 

Sie leben nicht bei uns, aber am Wochenende kommen sie oft vorbei, und dann haben wir Full House. Deshalb haben wir die besten Babysitter der Welt für unseren Sohn – seine Geschwister! 

Und so schlecht findet Chantal ihre Stiefmutter-Rolle ohnehin nicht: 

Ich finde übrigens, dass es gar nicht schlecht ist, Stiefmutter zu sein. Der Begriff ist leider negativ besetzt, dabei gibt es die bösen Stiefmütter doch nur im Disney-Film (lacht). Für mich sind meine Stieftöchter wie Freundinnen – und ich bin für sie eine Ratgeberin. Denn wenn es um Jungs geht, sprechen sie viel lieber mit mir als mit ihren Eltern.

Sie will neutral bleiben

In den Niederlanden hat Chantal Janzen bereits große Shows moderiert - zum Beispiel die dortigen Ausgaben von "DSDS" und "Das Supertalent". Bei Castingshows kennt sie sich also aus! Ihre Rolle sieht sie so: 

Als Moderatorin versuche ich, neutral zu bleiben und keinen Favoriten zu haben. 

Mehr als Moderatorin...

Das dürfte bei den vielen niedlichen Kids zwischen 8 und 14 sicher schwer fallen. Wichtig ist ihr, die Kinder zu schützen: 

Ich sehe mich ein bisschen in der Rolle der Beschützerin. Ich möchte die Kinder gut durch ihre Zeit bei „The Voice Kids“ begleiten. Viele sind verständlicherweise vor ihrem Auftritt sehr aufgeregt. Ich versuche dann, sie zu beruhigen und ihnen etwas vom Lampenfieber zu nehmen. Ich bin ja selbst Musicaldarstellerin und weiß, wie es ist, wenn man nervös ist. Ich mache mit ihnen Gesangs- oder Atemübungen. Ein wichtiger Tipp ist auch, nur an den Song und die Melodie zu denken und sich vorzustellen, man wäre an einem Ort, an dem man sich wohlfühlt. Also zum Beispiel Zuhause im Badezimmer und nicht bei einem Casting

Sie pendelt zwischen Amsterdam und Berlin

Nach Deutschland zieht sie trotz ihres Sat.1-Engagements erstmal nicht. 

Die Flugverbindungen von meinem Wohnort Amsterdam aus sind ja ganz gut. Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass ich jetzt viel öfter in meiner Freizeit nach Deutschland komme. Ich bin immer gerne dort und habe früher oft mit meinen Eltern Urlaub in Deutschland gemacht, in Cochem an der Mosel und in Koblenz. Ich bin zudem in Süd-Holland nahe der Grenze aufgewachsen, und wir sind häufig zum Einkaufen und Tanken nach Deutschland gefahren.

Wie geht es nach "The Voice Kids" weiter?

Und, werden wir Chantal auch künftig häufiger im deutschen TV sehen? 

Wir schauen jetzt erstmal, wie es mit „The Voice Kids“ läuft. Ich würde aber gerne weitere Shows in Deutschland moderieren. Toll wäre eine Show, in der deutsche Prominente ihr wahres Ich zeigen und etwas lernen müssen. Solche Sendungen finde ich in Holland nämlich immer sehr lustig.

"The Voice Kids" läuft ab Freitag, 27. Februar, um 20.15 Uhr auf Sat.1.