Lily Collins: Wie gefährlich ist ihr Netflix-Film "To The Bone"?

Experten warnen vor den Risiken des Magersucht-Films

Lily Collins erntet für ihre Rolle der magersüchtigen Lily Collins stand für Für ihre Rolle in

Nach der polarisierenden Serie "Tote Mädchen lügen nicht" (Originaltitel: "13 Reasons Why") sorgt nun erneut eine Netflix-Produktion für Kritik. Der Film "To the Bone", in dem Lily Collins, 28, die Hauptrolle spielt soll sogar so krass sein, dass Experten nun vor dem Streifen warnen.

 

Netflix-Produktion erneut in der Kritik

Der Streaming-Dienst Netflix wagt sich erneut an ein Tabu. Nachdem die im März veröffentlichte Serie "Töte Mädchen lügen nicht" für eine Menge Gesprächsstoff sorgte und aktuell sogar über ein Verbot der beliebten wie polarisierenden Serie diskutiert wird, setzt Netflix mit seiner Eigenproduktion "To the Bone" jetzt noch einen drauf. Während es in "Tote Mädchen lügen nicht" um den Selbstmord eines jungen Mädchens namens "Hannah Baker" (Katherine Langford) geht, behandelt der neueste Film, in dem Lily Collins die Hauptrolle übernimmt, das Thema Magersucht.

Hauptdarstellerin Lily Collins war selbst magersüchtig

Bereits der Trailer (siehe unten!) lässt erahnen, dass der Film "To the Bone" nichts für schwache Nerven ist. Zu sehen ist Lily Collins alias "Ellen", die sich für ihren Körper bis auf die Knochen herunterhungert. Damit übernimmt die 28-Jährige die Rolle einer Magersüchtigen und das, obwohl die junge Schauspielerin selbst lange Zeit essgestört gewesen ist. Besonders gefährlich: Für ihre Hauptrolle in dem Netflix-Streifen musste die Tochter von Phil Collins erneut hungern.

Experten warnen vor "To the Bone"

Auch Experten sehen in dem fragwürdigen Film besonders für junge Mädchen eine große Gefahr. Dr Osen, Chefarzt der Schön Klinik Bad Bramstedt, erklärte gegenüber "Stern", wie hoch das Risiko einer Beeinflussung durch den Film "To the Bone" für gefährdete Mädchen sein könnte:

Eine der wichtigsten Risikofaktoren für die Entwicklung einer Essstörung ist die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper. [...] Man muss davon ausgehen, dass junge Mädchen, die noch nicht gefestigt sind, nach Identifikationsmöglichkeiten suchen. Auch wenn immer mehrere Faktoren zusammenkommen müssen, damit jemand eine Essstörung entwickelt.

Laut des Experten werde der Film "To the Bone" dem Ernst der Krankheit nicht gerecht, da die Magersucht zu humorvoll dargestellt werde. Zudem sende vor allem Hauptdarstellerin Lily Collins ein völlig falsches Signal. Die ehemals magersüchtige 28-Jährige gebe jungen Mädchen das Gefühl, man könne eine Essstörung an und abstellen. Außerdem stelle Lily Collins für junge Mädchen, die sich bekanntlich einiges bei Stars und Sternchen abschauen, kein gutes Vorbild dar.

Glaubt ihr, dass der Netflix-Film "To the Bone" gefährlich für junge Mädchen sein könnte? Stimme unten ab!

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Seht HIER den Trailer zu "To the Bone":

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