OK! stellt Sara Nuru vor

Heidis Topmodel erobert die Laufstege

Schon in Heidi Klums Castingshow bewies Sara Nuru, 20, dass Models nicht nur schön, sondern auch erfrischend natürlich sein können – und schaffte es mit dieser starken Kombi an die Spitze. OK! traf Germany’s Next Topmodel zum

Sara, Sie haben drei Schwestern – gab es bei Ihnen zu Hause Gerangel, wer wann ins Bad durfte?
Wenn vier junge Frauen zusammenwohnen, ist Zickenzoff vor der Badezimmertür garantiert. Doch mittlerweile sind meine Schwestern ganz zahm geworden, hauptsächlich wegen der tollen Beautyprodukte und Tipps, die ich ihnen immer mitbringe.

Wie – Sie geben Ihren älteren Schwestern Beauty-Tipps?
Na klar. Nicht nur meinen Schwestern, sondern auch meinen Freunden. Seit ich an der Quelle sitze, quetschen die mich ständig aus. Mein Job kommt eben nicht nur mir zugute, sondern auch meinen Liebsten. Und die sind jetzt alle immer auf dem neuesten Stand.

Hat sich seit der Fernseh-Staffel eigentlich Ihr Freundeskreis verändert?
Man merkt schon, wer die echten Freunde sind und wer nicht. Ich bin ja gerenell ein gutgläubiger Mensch, aber nach den Topmodels habe selbst ich gemerkt, dass sich Leute meldeten, mit denen ich früher kaum was zu tun hatte.

Und wie ist es beim Ausgehen – können Sie noch unerkannt in die Disco gehen?
Ich bin keine Discomaus und große Clubs, in denen man sich nicht mal unterhalten kann, sind sowieso nichts für mich. Ich gehe mit meinen Freunden lieber in kleine, gemütliche Bars oder auf private Partys.

Sie mögen es ja generell gemütlich, wohnen auch noch bei ihren Eltern in München. Wollen Sie wirklich nach New York  auswandern?                             An dem Gerücht ist nichts dran! Im Gegenteil: Momentan genieße ich es einfach, nach einem anstrengenden Modeljob heimzukommen und meine Familie um mich zu haben. Und mal ehrlich: Ich muss keine Miete zahlen und die Möbel sind umsonst – warum sollte ich ausziehen?

Vielleicht um in einer anderen Stadt Ihr Abitur zu machen oder zu studieren?
Das Abitur möchte ich auf jeden Fall nachholen. Im letzten Jahr habe ich wegen „Germany’s Next Topmodel“ die Schule abgebrochen. Allerdings kann ich es mir nicht vorstellen, auf ein öffentliches Gymnasium zu gehen, sondern würde lieber ein Fernabitur machen – damit ich nebenbei noch ganz viel modeln kann.

Dafür wäre New York natürlich ideal…
Die Stadt reizt mich natürlich schon. Ich werde bestimmt auch irgendwann mal ins Ausland gehen, aber momentan möchte ich weder meine Familie noch Freunde im Stich lassen.

Der Werbedeal mit Gillette Venus war bisher Ihr größter Job. Warum wurden Sie dafür ausgewählt?
Bei der Challenge war es super wichtig, überzeugend in die Kamera zu blicken – was Mandy und mir am besten gelang. Dass sich der Kunde letztendlich für mich entschieden hat, lag vielleicht daran, dass ich einen anderen Typ Mädchen verkörperte oder dass ihm meine Beine besonders gefielen.

Wie halten Sie die in Form?
Seit mir während „GNTM“ nahe gelegt wurde, etwas abzunehmen, mache ich täglich Sport – das habe ich vorher nie getan! Jetzt absolviere ich gleich nach dem Aufstehen meine Bauch-Beine-Po-Übungen und Sit-ups und verzichte nach 18 Uhr komplett auf Kohlenhydrate wie Reis, Nudeln und Kartoffeln.

Vielleicht ist das ja auch der Grund für ihre schöne Haut – Schminken Sie sich eigentlich auch privat?
Zu Modeljobs gehe ich immer ungeschminkt, aber ich bin schon ein Beautyfan. Ich kann mich sogar noch an mein erstes Produkt erinnern: Das war eine Wimperntusche, die mir meine große Schwester geschenkt hatte. Damals war ich 14 und durfte mich auch mit Erlaubnis meiner Eltern erstmals schminken.

Ihre Eltern sind Äthiopier – haben sie Ihnen ein afrikanisches Beauty-Geheimnis mitgegeben?
Ja! Meine Mutter schwört auf Kohlepaste für weiße Zähne. Die Kohlepartikel polieren die Zähne und machen sie weißer. Ehrlich, ich hab’s ausprobiert!

Apropos ausprobieren. Würden Sie sich für einen Job die Haare raspelkurz abschneiden?
Nein. Vor dem Umstylen bei „GNTM“ hatte ich echt damit gerechnet, einen Kurzhaarschnitt wie Rihanna zu bekommen. Ich bin jetzt heilfroh über meine Extensions.

Laura Hazlehurst