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Sido muss keinen Schadensersatz an Meyer-Wölden zahlen
Klage abgewiesen
Sido muss keinen Schadensersatz an Sandy Meyer-Wölden zahlen. Das Kölner Landgericht wies die Klage der Freundin von Oliver Pocher am Freitag ab. Meyer-Wölden forderte 25.000 Euro Entschädigung, da sie sich von dem Rapper öffentlich beleidigt fühlte.
Anfang des Jahres war Sandy Meyer-Wölden mit einer Klage wegen Beleidigung vor Gericht gezogen. Der Grund: Bei der Verleihung des Musikpreises "Comet" im Mai 2009 hatte Sido auf der Bühne einen spontanen Rap von sich gegeben. Darin hieß es: "Ich glaube es nicht, was ist los, verdammt, Oli Pocher ist mit Sandy Meyer-Wölden zusammen. Oho! Olle Crack-Braut, olle Crack-Braut! Oho! Oho!"
Was für Sido ein Spaß war, war für Sandy Meyer-Wölden eine Beleidigung. Sie fühlte sich öffentlich gedemütigt und zog vor Gericht. Erfolglos. Auch die Richterin sah diesen Text nicht als Persönlichkeitsverletzung an. Bei dem Rap habe es sich um eine humoristische Aufführung gehandelt, entschied sie. Außerdem habe dieser Äußerung keine Tatsachenbehauptung zugrunde gelegen.
Sido selbst hatte sich schon im Vorfeld bei der Pocher-Freundin entschuldigt und eine Unterlassungserklärung unterschrieben.
Statt eines saftigen Schmerzensgeldes muss der Rapper lediglich die Abmahnkosten zahlen. Sandy trägt die Kosten für den Prozess. Diesen Aufstand hätte man sich doch auch sparen können, liebe Sandy ...