Sie sind hier

OK! traf Schauspielerin Jasmin Tabatabai

'Die Familienplanung ist noch nicht abgeschlossen'

Im Leben der Schauspielerin lief alles anders als geplant. Ihre Ehe scheiterte, sie verliebte sich neu – jetzt lebt Jasmin Tabatabai in einer Patchwork-Familie.

Dass sie eines Tages Mutter sein und eine große Familie haben möchte, wurde Jasmin Tabatabai, 43, nach einer intensiven Partyzeit klar. So richtig glatt lief die Familiengründung dann allerdings nicht. Die erste Ehe scheiterte, mit ihrem Ex-Mann hat sie Tochter Angelina, 7. Seit drei Jahren ist sie nun mit dem Schauspieler Andreas Pietschmann zusammen – ihre Tochter ­Helena wird im Juli ein Jahr alt …

War es schwer, eine neue Liebe zu finden?
Schon kurz nach der Trennung hatte ich Andreas kennen­gelernt. Ich war zu diesem Zeitpunkt nicht auf der Suche, aber es hat wahnsinnig gut gepasst.

Bleibt Ihnen denn genug Zeit füreinander?

Ja. Zu den Dreharbeiten von „Altiplano“ 2008 in Peru  kam Andreas mit meiner Tochter Angelina nach, sodass wir nur zwei Wochen am Stück voneinander getrennt waren. Helena war da noch nicht auf der Welt. Direkt nach den Dreharbeiten bin ich schwanger geworden.

Nun sind Sie eine klassische Patchwork-Familie!
Was ich mir nie vorstellen konnte! Aber auch da ergänzen Andreas und ich uns sehr gut, denn wir haben beide einen sehr starken Familiensinn. Witzigerweise habe ich einen Deutschen gefunden, der eine noch größere Familie hat als ich: Andi hat fünf Geschwister, ich drei!

War es schwer für Angelina?
Wir haben uns Zeit gelassen und ­Angelina konnte Andreas in Ruhe kennenlernen. Für sie hat er mittlerweile die Vaterrolle komplett übernommen.

Wollen Sie noch mehr Kinder?
Wir haben zumindest noch nicht gesagt: Jetzt ist Schluss – auch wenn es in meinem Alter nicht mehr selbstverständlich ist, noch Kinder zu bekommen.

Kam mit Ihrem Kinderwunsch auch der Wunsch nach einem Haus mit Garten?

Ich war jahrelang als Musikerin mit Bands unterwegs, habe lange in einer kleinen Wohnung in Berlin-Kreuzberg gewohnt, am Computer gesessen und Songs geschnitten. Ich war gern mit Freunden unterwegs, habe gefeiert und war als Single glücklich. Doch irgendwann wurde mein Wunsch, Mutter zu werden, immer größer.  

Was bedeutet Ihnen die Musik heute?  
Auf der Bühne zu stehen und zu singen, war mir, ehrlich gesagt, immer mit das Liebste. Nach meiner letzten Tour vor knapp drei Jahren dachte ich, dass ich am liebsten einfach mit einer Gitarre auf der Bühne stehen würde. Ich bin gerade auf einem ganz guten Weg und singe Jazzlieder und deutsche Chansons. Wenn es klappen sollte, sie nächstes Jahr herauszubringen, würde ich mich wahnsinnig freuen.   
 
Rainer Voigt