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'Goodbye Deutschland' - Chris stirbt bei Flugzeug-Absturz

Tragödie in der Vox-Doku: 17-jähriger Sohn von Familie Reinig-Schmitt ist tot

Drama bei "Goodbye Deutschland": Wie jetzt bekannt wurde, ereignete sich bei der porträtierten Auswanderer-Familie Reinig-Schmitt eine Tragödie. Sohn Chris, †17, kam bei einem Flugzeug-Absturz vor sechs Wochen ums Leben. 

In der gestrigen Sendung, 26. März, wurde von dem tragischen Todesfall in der Vox-Doku erzählt.

Vor fünf Jahren waren Renja und Joachim Reinig-Schmitt aus Rheinland-Pflalz mit ihren Kindern Chris und Jacky nach Huntsville, Alabama, ausgewandert, um dort ein deutsches Restaurant zu führen. Die ganze Familie arbeitete hart für den Traum, in den USA Fuß fassen zu können.

Doch die Ehe der Reinig-Schmitts hielt dem Druck nicht stand, sie trennten sich, führten das Restaurant "Schnitzel Ranch" jedoch nach wie vor gemeinsam.

Chris wollte Pilot und Flugzeugmechaniker werden. Bei einem Kunstflug, bei dem er als Gast dabei war, kam der erst 17-Jährige nun vor sechs Wochen ums Leben. Mutter Renja war vor Ort, als seine Zweisitzer-Maschine abstürzte. "Ich habe sofort gewusst, dass er es war", erinnert sie sich gegenüber Vox unter Tränen.

Trotzdem muss der Familienbetrieb weitergehen. Schwarze T-Shirts des erinnern an den Vertsorbenen. "Er war wie ein großer Bruder für mich, auch wenn er jünger war. Eine Hälfte von mir fehlt einfach und ist nicht mehr hier", so Chris' Schwester Jacky.

An der Absturzstelle stellen Familie und Freunde ein Holzkreuz auf, das später durch einen Gedenkstein ersetzt werden soll.

Trotz des Schicksalsschlags will die Familie ihren Traum vom Auswandern nicht aufgeben.