Ryan Gosling: "Eva ist die Traummutter!"

Der Schauspieler spricht erstmals über seine Rolle als Zweifach-Papa

Überglücklich: Für Ryan Gosling und Frau Eva Mendes läuft es gut. Die Frauenherzen fliegen dem schönen Schauspieler zu. Mit Kollegin Emma Stone versteht sich der Kanadier blendend.

Ryan Gosling, 36, hat erstmals über seine Rolle als Vater gesprochen. In der britischen "GQ" plauderte der Schauspieler über seine Familie, seine eigene Kindheit und seinen neuen Film "Blade Runner 2049".

Vom Herzensbrecher zum Papi

Ihm fliegen schon seit "Wie ein einziger Tag" die Herzen zu. Der smarte Kanadier kann sich vor weiblichen Fans kaum retten. Besonders das "Hey Girl"-Meme, das im Internet einen Gosling-Hype ausgelöst hat, hat zu seinem Ruf als Herzensbrecher beigetragen. Es gibt diverse Fan-Bücher über den Schauspieler und sogar ein Ryan-Gosling-Ausmalbuch.

Dabei ist er schon seit 2011 mit seiner bildschönen und talentierten Kollegin Eva Mendes, 42, zusammen. Eigentlich ist er jemand, der Privates gerne privat sein lässt. Nun sprach jedoch er über seine wohl größte Rolle: die des zweifachen Vaters.

Seine ältere Tochter Esmaralda Amada ist 2 Jahre alt, seine jüngere Amada Lee wurde im April 2016 geboren. Die beiden und Ehefrau Eva sind mit ihm zum Dreh seines neuen Films "Blade Runner 2049" in Ungarn gekommen. Über die Erfahrung, Vater zu werden, sagt er:

Man hört immer, wie es ist, Kinder zu haben - und alle Klischees sind wahr. Ich dachte, ich wüsste, dass alles anders sein würde, aber bis man es selbst erlebt hat, kann man nicht wissen, was die Leute meinen.

Ryan ist überglücklich mit seiner kleinen Familie. Er schwärmt:

Eva ist die Traummutter. Und die Kinder sind Traumbabys. Ich habe das Gefühl, dass ich in einem Traum bin. Und ich fühle mich so glücklich.

Für Gosling, der aus schwierigen Verhältnissen kommt, ist diese Situation komplett neu.

Es ist nichts, über das ich wirklich nachgedacht habe oder von dem ich dachte, dass ich es möchte. Ich hatte keine romantisierende Vorstellung davon.

Ryan Gosling war nicht gerne Kind

Ryan selbst war nicht glücklich in seiner Kindheit. Er mochte es nicht, Kind zu sein. "GQ" verriet er:

Ich mochte die Willkür der Kontrolle nicht, die Leute über mich hatten.

Als Kind hat er getanzt und wurde dafür von Mitschülern und Lehrern belächelt, bis er Heimunterricht bekam. Später war er im Mickey Mouse Club (ja, genau der, durch den auch Justin Timberlake, Christina Aguilera und Britney Spears bekannt geworden sind). Tanzen spielt noch heute eine wichtige Rolle in seinem Leben. Auch in seinem gerade herausgekommenen Film "La La Land" tanzt und singt er.

Von Indiana Jones geschlagen

In dem Interview gab er außerdem zu, während der Dreharbeiten zu seinem neuen Film von Harrison Ford geschlagen worden zu sein. Doch Ryan war ihm nicht böse, ganz im Gegenteil. Für ihn ist es eine Ehre, von dem "Indiana Jones"-Darsteller auf die Mütze zu bekommen:

Man sagt ja, 'triff nie deine Helden'.  Aber da muss zugefügt werden '... außer sie sind Harrison Ford'. Denn er ist ein cooler Motherfucker.

Alles in allem läuft es für Ryan gerade privat und beruflich wunderbar. Sein aktueller Streifen "La La Land", ein Musical in dem er gemeinsam mit Emma Stone spielt, wurde für die meisten Golden Globes nominiert.

Und Ryan weiß all das zu schätzen. Er sagt:

Mein Leben hat sich verändert. Und Gott sei Dank hat es das getan!