Bis zum Schluss: Hund wollte Dreijährigen aus Feuer retten

Der Vierbeiner wich nicht von der Seite des Kleinkindes

Eine herzzerreißende Geschichte, wie sie im Buche steht. Im US-Bundesstaat Washington kamen in dieser Woche ein dreijähriger Junge und ein Hund bei einem Hausbrand in Spokane ums Leben. Zwar konnte der treue Vierbeiner seinen Schützling nicht mehr retten, doch er blieb bis zum Schluss an seiner Seite und starb mit ihm zusammen.

Der Hund wollte den kleinen Noah retten, doch es gelang ihm nicht. Die angerückten Feuerwehrmänner fanden den Dreijährigen mit seinem Teddy im Arm. Dicht daneben lag der Terrier-Mischling, beide waren ihren schweren Verletzungen bereits erlegen. Zwei Erwachsene und drei weitere Kinder konnten sich vor dem gefährlichen Feuer aus dem Haus retten.

Die Nachbarn versuchten zu helfen

„Es ist furchtbar“, sagte einer der Nachbarn, die versuchten zu helfen, will aber anonym bleiben. Berichten zufolge hatte der Nachbar mitbekommen, wie Menschen auf der Straße aufgeregt riefen. So hatte er bemerkt, dass das Nachbarhaus brennt. „Flammen loderten aus dem Fenster. Ich rannte die Treppe runter und sagte meiner Frau, sie solle den Notruf wählen“, berichtet er laut „USA Today“.

„Ich sah den Feuerwehrmann weinen“

Die Mutter war dort draußen und schrie ‚Mein Baby ist da drin, mein Baby ist da drin‘. Es war einfach niederschmetternd, es war herzzerreißend,

so der Nachbar. Andere Nachbarn versuchten mit Gartenschläuchen, gegen das Feuer zu kämpfen, bis fünf Minuten später die Feuerwehr eintraf. „Ich sah den Feuerwehrmann weinen, er saß hinten auf dem Feuerwehrwagen. Ich war ebenfalls in Tränen ausgebrochen. Es war ein emotionaler Abend“, sagte der Nachbar.

„Das ist einer der Anrufe als Feuerwehrmann, die du einfach nicht vergisst“, sagte der stellvertretende Chef der Feuerwehr, Brian Schaefer. Wie es zu dem Hausbrand in Spokane kommen konnte, ist bisher unklar. Allerdings hatte sich das Feuer schnell vergrößert. Es hatte offenbar Rauchmelder gegeben, doch die Batterien seien herausgenommen worden.

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