Fußball-Team AF Chapecoense: Letztes Video kurz vor Absturz aufgetaucht

Facebook-Clip zeigt die Mannschaft vor der Tragödie am Flughafen von Sao Paulo

Eine Tragödie erschüttert Brasilien: Fast ein ganzes Erstliga-Fußball-Team, der AF Chapecoense, ist bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. 76 der insgesamt 81 Menschen an Bord wurden bei dem Unglück getötet, wie die Polizei mitteilte. Nur fünf Insassen haben das Unglück überlebt. Nun kursieren letzte Clips und Fotos der Mannschaft kurz vor der Katastrophe. 

Letztes Video des AF Chapecoense am Flughafen von Sao Paulo

Wie der Leiter der Polizei Medellín, José Acevedo, mitteilte, waren zunächst sechs Überlebende aus dem Wrack geborgen worden, eine Person sei aber auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben.

Die Mannschaft war auf dem Weg nach Kolumbien, sollte am Mittwoch, 30. November, in Medellín im Finale des Südamerika-Cups antreten. Doch es kam zur Katastrophe: Kurz vor der Landung in der Millionenstadt stürzte das Flugzeug in einer bergigen Gegend ab. 

Ein Facebook-Video des AF Chapecoense zeigt die Spieler und Betreuer in gelöster Stimmung am Flughafen  von São Paulo - kurz vor Besteigen der Unglücksmaschine. 

 

 

Vereinsmanager: "Es ist unsere bislang wichtigste Reise"

"Wir sind hier auf dem Internationalen Flughafen Guarulhos. Chapecoense wird gleich mit dem Boarding für den Flug nach Medellín beginnen", ist in dem Video laut "Stern.de" zu hören. "Es ist unsere bislang wichtigste Reise", betont Vereinsmanager Cadu Gaúcho. Die Mannschaft hoffe, in dem ersten Finalspiel eine sehr gute Leistung abliefern zu können. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen. 

Ist das das letzte Foto der Mannschaft in der Unglücksmaschine?

Auf Twitter kursiert darüber hinaus ein Foto, das den AF Chapecoense während des Fluges nach Kolumbien zeigen soll:​

 

 

Auf Facebook heißt es, der Verein wolle mit einem Statement warten, bis die kolumbianischen Behörden und die Fluggesellschaft offizielle Auskunft zu dem Unglück gegeben hätten. Schon jetzt wünsche man allen Verunglückten des Charterfluges, dass Gott mit ihnen sei.