Botox – 5 wichtige Fragen zur Beauty-Injektion!

Zusammen mit einem Experten klären wir euch auf...

Heutzutage ist es längst salonfähig, dass man versucht den Alterungsprozess zu stoppen und viele Menschen scheuen kaum Kosten und Mühen. Wir klären euch über das Injizieren von Botulinumtoxin (dies ist ein Präparat wie Botox, nur dass Botox eine eigene Marke/Unterkategorie von Botulinumtoxin ist und im Volksmund gebräuchlicher) auf, gemeinsam mit unserem Experten Dr. Eckart Knoche aus der S-thetic Klinik in Hamburg.

1. Ab welchem Alter macht es Sinn, mit der Behandlung zu beginnen?

Dr. Knoche: Botulinumtoxin ist ein Eiweißstoff, der, wenn er in Muskeln injiziert wird, übermäßige Muskelaktivität bremst. Hat man z.B. eine starke Aktivität im Bereich der Zornesfalte, kann das dazu führen, dass man von der Umwelt als schlechtgelaunt oder missmutig wahrgenommen wird. Hier kann eine Behandlung mit Botulinumtoxin die sog. Zornesfalte glätten und einen entspannteren Gesichtsausdruck erzeugen. Auch Kopfschmerzen verschwinden oft durch diese Behandlung. In solchen Fällen kann eine Therapie schon in jungen Jahren, z.B. ab 21, erfolgen. Der Ratschlag vieler Kollegen, früh mit Botulinumtoxin zu beginnen, um eine Faltenbildung früh zu verhindern, erscheint mir aber zu allgemein. Das Durchschnittsalter unserer Patienten und Patientinnen, die mit einer regelmäßigen Botulinumtoxinbehandlung beginnen, liegt bei ca. 30 Jahren

2. Wie sind die Nebenwirkungen?

Dr. Knoche: Kann Botulinumtoxin einerseits die Entstehung von Kopfschmerzen verhindern, so kann eine Behandlung kurzzeitig auch mal leichte Kopfschmerzen auslösen. Kleinere Blutergüsse sind selten und verschwinden in der Regel nach einigen Tagen von selbst. Für die Behandlung sollte man nicht auf Billiganbieter, sondern auf erfahrene Spezialisten zurückgreifen, denn bei einer fehlerhaften Behandlung verschwinden Nebenwirkungen wie maskenhaftes Aussehen oder z.B. ein Schweregefühl der Augenlider erst nach einigen Wochen.

3. Für welche Bereiche wird dieses Präparat verwendet?

Dr. Knoche: Am häufigsten werden mimische Falten im Gesicht behandelt. Die Zornesfalte nimmt hier sicher den ersten Rang ein, vor Lachfalten an den Augen und Sorgenfalten auf der Stirn. Eine gute Behandlung kann mitunter eingreifendere Maßnahmen (Operationen etc.) unnötig machen oder zumindest hinauszögern. Botulinumtoxin hilft aber auch sehr gut bei übermäßigem Schwitzen unter den Armen. Bei der gezielten Kopfschmerztherapie wird auch der Nacken mitbehandelt. Die Substanz wird auch für „exotischere“ Behandlungen eingesetzt (schmerzhafter Fersensporn, Schmerzen durch High-Heels), was aber eher selten vorkommt.

4. Kann es Langzeitschäden geben?

Dr. Knoche: Die aktuelle Studienlage kennt keine negativen Langzeitwirkungen. Eine Art Gewöhnungseffekt mit Dosissteigerung ist nur in sehr seltenen Fällen zu beobachten und bei fachgerechter Therapie auch zu verhindern.

5. Wie oft sollte man die Behandlung wiederholen und wie hoch sind die Kosten?

Dr. Knoche: Möchte man einen langanhaltenden Effekt haben, ist es sinnvoll, die Behandlung regelmäßig durchzuführen. So kommt es nicht zu Dosissteigerungen und man fängt nicht immer wieder „bei Null“ an. Je nach gewünschtem Ergebnis, kommen die Patienten ca. drei mal im Jahr zur Behandlung. Der Trend geht hier zu einem natürlicheren Ergebnis manchmal sogar mit einer gewissen Restbeweglichkeit. Ein maskenhaftes Aussehen ist nicht mehr gefragt. Die Kosten richten sich u.a. nach der verwendeten Menge des Medikaments. Einfachere Behandlungen gehen schon bei 150€ los.

 

Unser OK! Experte zum Thema Schönheitschirugie Dr. Eckart Knoche:

Dr. med. Eckart Knoche beschäftigt sich seit Beginn seiner Karriere intensiv mit ästhetischen Operationen, insbesondere der Nasenplastik. Im September 2007 hat Dr. Knoche gemeinsam mit einem Kollegen eine weitere Dependance von S-thetic in Hamburg eröffnet.

dr.knoche

Das Ergebnis nach der Behandlung seht ihr hier im Video (3-5 Tage braucht es, bis die vollständige Wirkung eintritt):