Amanda Seyfried bekam nur 10 Prozent der Gage ihres Filmpartners!

Die Schauspielerin über die Gehaltslücke zwischen den Geschlechtern

Dass Frauen in vielen Bereichen gegenüber dem anderen Geschlecht benachteiligt sind, ist allseits bekannt. Doch dass die Gehaltslücke auch in Hollywoodkreisen stark auseinanderklafft, kommt uns erst nach und nach zu Ohren. Amanda Seyfried, 29, packte jetzt selber aus, dass sie für einen Film gerade mal den Bruchteil von dem gezahlt bekam, was ihr männlicher Co-Star verdiente.

Amanda Seyfried fühlt sich ungerecht behandelt...

In einem Interview mit "The Sunday Times" verriet die "Mamma Mia"-Schauspielerin:

Vor einigen Jahren, als ich einen meiner besonders gut bezahlten Filme drehte, fand ich heraus, dass ich bloß 10 Prozent von dem gezahlt bekommen habe, was mein männlicher Filmpartner erhalten hat - und wir waren beide so ziemlich auf einem Level!

...weil sie eine Frau ist!

Seyfried erwähnte zwar nicht, um welchen Film es sich genau handelte, doch klar ist, dass sie auf einen ihrer großen Produktionen zu Beginn ihrer Karriere anspielte. So feierte die schöne Blondine 2010 an der Seite von Channing Tatum in "Das Leuchten der Stille" großen Erfolg und spielte ein Jahr später in dem dem Science-Fiction-Thriller "In Time - Deine Zeit läuft ab" mit. Darin stellten sie und Justin Timberlake die Hauptrollen dar.

"Es geht nicht darum, wie viel du verdienst"

Weiterhin erklärt Sefried:

Ich glaube, weil die Leute denken, dass ich so unbekümmert und einsatzfreudig bin, werde ich auch nur einen Teil nehmen, als sie mir anbieten könnten. Aber es geht nicht darum, wie viel du verdienst, sondern, wie fair es ist.

Und damit bringt sie es auf den Punkt! Klar, Amanda Seyfried hat keinen Grund, sich über ihr Gehalt als erfolgreiche Hollywood-Schauspielerin zu beschweren. Doch dass sie als Frau anders bezahlt wird als ihre männlichen Kollegen, sollte einem doch zu denken geben.

Sie ist nicht die Einzige

Schließlich ist sie nicht die Einzige: Auch Charlize Theron machte bereits über die Ungerechtigkeit der Gehaltslücke aufmerksam, als sie herausfand, dass ihr Filmpartner Chris Hemsworth in "Snow White and the Huntsman" eine deutlich höhere Gage kassierte.

Seyfried betont zudem, dass mit einer Rolle immer ein Risiko verbunden ist:

Du musst dich entscheiden, ob du bereitwillig bist, vor etwas wegzulaufen, gerade als Frau.