Die besten Anti-Aging-Tipps für Haare

OK! sprach mit Star-Stylist Michael Shaun Corby

Nicht nur Haut kommt in die Jahre, auch unser Haar wird älter. Die Folge: Es wird dünn und brüchig. Haar-Experte Michael Shaun Corby verrät, wie Sie die Zeichen der Zeit mit Pflege und Styling aufhalten können

Was unterscheidte reifes und junges Haar?

Dass das Haar älter wird, zeigt sich meist um die 40. Dann ist es erfahrungsgemäß spröder, wird nach und nach dünner und neigt eher zu Haarbruch als junges. Hinzu kommen Veränderungen auf der Kopfhaut: Die Durchblutung der Haarwurzeln verlangsamt sich, ebenso die Nährstoff-Versorgung, weshalb reifes Haar oft auch trockener ist und nicht mehr so seidig glänzt.

Was tun gegen dünner werdendes Haar?

Wenn Haar feiner wird, sollte es auf jeden Fall mit einer darauf abgestimmten Pflegelinie versorgt werden“, so Michael Shaun Corby. Anti-Age-Produkte für das Haar enthalten aufpolsternde Inhaltsstoffe, die Volumen und Fülle reaktivieren. Spezielle Konzentrate für die Kopfhaut stimulieren zudem die Haarwurzeln, fördern so das Wachstum und sorgen für eine bessere Durchblutung und kräftigeres Haar.

Welche Frisur macht optisch jünger?

„Offenes, leicht welliges Haar, welches das Gesicht locker umspielt (siehe Cindy Crawford), wirkt immer jugendlicher als streng zurückgestylte Frisuren. Machen Sie einen großen Bogen um Stylings mit zu großer Hitze, da reifes Haar schneller brechen kann. Wenn Sie föhnen, stellen Sie die mittlere Temperatur ein, und meiden Sie Frisuren, die die Haarwurzeln stark beanspruchen, wie etwa ein fest gebundener Pferdeschwanz.

Worauf muss man beim Färben achten?

Blond signalisiert automatisch „jung“, weil nur junge Menschen richtig blond sind und in der Pubertät nachdunkeln. Aber allen Brünetten, Redheads und Schwarzhaarigen sei gesagt: Achten Sie beim Colorieren immer auf changierende Reflexe, also lassen Sie sich beim Friseur mindestens zwei verwandte Töne färben. So sieht das Ergebnis immer lebendiger, frischer und auch jugendlicher aus.