Blondinen bevorzugt

Star-Look

And the winner is: blond! Kate Winslet ist nur nur im Kino auf Erfolgkurs, auch ihre Haarfarbe löst weltweit Begeisterung aus. Sie wollen auch triumphieren? Dann lesen Sie weiter!

Wnn sie nicht gerade für Werbe­kampagnen oder Hochglanzmagazine arbeitet, mischt Nicola Clarke an Filmsets neue Haarfarben für Holly­wood-Stars – wie etwa Kate Winslets Blondton in „Zeiten des Aufruhrs“ – an. Im Interview verrät uns die Coloristin alles über die glamouröseste Haarfarbe Hollywoods.

Löst Kate Winslets Film-Look jetzt eine Blond-Hysterie aus?
Vielleicht, denn diese Haarfarbe sieht immer glamourös aus. Und gerade in schlechten Zeiten, wo sich immer weniger Leute teure Kleidung leisten können, kann man mit einer edlen Haarfarbe seinen Style schnell und günstig verändern.
 
Kommt es dabei auf einen bestimmten Ton an?
Ich habe für Kates Filmrolle bewusst einen soften Champagnerton gewählt. „Zeiten des Aufruhrs“ spielt zwar in den 50er-Jahren, trotzdem wollte ich, dass ihr Blondton so natürlich wie möglich aussieht.

Steht die Farbe Champagner eigentlich allen Blondinen?
Wenn Hautton, Augenfarbe, Make-up und Kleidungsstil zusammenpassen, klar. Wichtig ist, dass der Gesamteindruck stimmt. Generell rate ich blassen Frauen zu einem natürlichen Blond und bei olivfarbener Haut zu kühleren Blondtönen.

Sie haben viele bekannte Filmblondinen gestylt. Ist das Zufall?
Ich habe sowohl blonde als auch brünette Stars gestylt. Wahrscheinlich haben auch Sie sich gerade drei bestimmte Personen eingeprägt, nämlich die drei blonden Kates:­ Kate Winslet, Kate Moss und Cate ­Blanchett, oder?

Angenommen, die vierte Kate, nämlich Katie Holmes, möchte­ ebenfalls eine Blondine ­werden. Was raten Sie ihr?
Für eine Filmrolle oder ein Fotoshooting ist das natürlich was anderes als fürs Privat­leben. Da würde ich höchstens ein bis zwei Farbtöne heller als die eigentliche Naturfarbe gehen. Einen Wechsel von Dunkelbraun zu Hellblond halte ich persönlich für zu dramatisch.

5 x besser Pflegen

1. Spezielle „Blond-Produkte“
Helle Haare sind feiner als dunkle. Sie enthalten nicht so viel Melanin, wirken dadurch fast transparent und glänzen weniger. Blond-Shampoos verhindern schon beim Waschen, dass sich ein matter Grauschleier bildet. Die goldgelben Pigmente inten­sivieren nämlich den Farbton, verändern ihn aber nicht.

2. Schluss mit trockenen Spitzen

Ständiges Färben oder Blondieren entzieht den Haaren viel Feuchtigkeit. Abhilfe schaffen Kuren, die Keratine enthalten. Sie reparieren die innere Struktur wieder. Tipp: Pflege immer nur da anwenden, wo sie gebraucht wird, also in den Längen und Spitzen. Und blonde Haare immer regelmäßig nachschneiden! 

3. Mehr Glanz und Leuchtkraft
Blonde Mähnen wirken schnell matt und stumpf. Das liegt daran, dass sie das Licht weniger stark reflektieren können als dunkle. Deshalb ist es wichtig, Pflege- und Stylingprodukte zu benutzen, die auf den jeweiligen Farbton abgestimmt sind. Sie enthalten spezielle Goldpartikel, die für tolle Reflexe und extra viel Glanz sorgen.

4. Hilfe bei Farbveränderungen
Blonde Haare reagieren auf UV-Strahlen, Chlor- und Leitungswasser besonders sensibel, schlimmstenfalls mit Verfärbungen. Violette Produkte, z. B. mit Lavendel, können einen unerwünschten Gelbstich neutralisieren und Farbveränderungen sogar vorbeugen.  

5. Ansatz nach­färben
Wie oft man den Ansatz auffrischen muss, hängt vom individuellen Wachstum der Haare ab, es wächst etwa einen Zentimeter pro Monat. Wer nicht alle vier bis sechs Wochen die Farbe erneuern möchte, kann seinen dunkleren Ansatz auch mit Highlights (Strähnchen) kaschieren. Die aber am besten beim Friseur machen lassen!