Waxing, epilieren, rasieren - Körperbehaarung adé

Haariges Problem? Alles zu den verschiedenen Enthaarungsmethoden

Es gibt viele Wege, um lästige Körperhaare loszuwerden. Die Enthaarungsmethoden, die einem die längste haarfreie Zeit schenken, sind meistens auch die schmerzhaftesten. OK! hilft Ihnen die geeignete Methode für Sie zu finden.

Jemand, der sich mit Haaren ausgekennt ist Jens Hilbert, Chef von Hairfree, dem Marktführer für dauerhafte Haarentfernung. Mittlerweile gibt es über 70 Institute in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Interview verrät er sein Wissen zur Enthaarung.

Wie und wann sind Sie auf das Thema Enthaarung gekommen?

Hairfree wurde im Jahrhundersommer 2003 aus der Not geboren. Ich studierte gerade Marketing und mein heutiger Geschäftspartner hatte Sonnenstudios, die acht Monate still standen, weil wegen der Hitze keiner mehr kam. In einer Kabine gab es bereits das Angebot dauerhafter Haarentfernung. Kurz vor der Pleite entwickelte ich kurzerhand eine kleine Anzeige für Haarentfernung und Hairfree war geboren.

Wie läuft ein Hairfree-Treatment ab?

Unsere Kunden sollen sich bei uns so richtig wohlfühlen Sie checken im Grunde wie in einem Spa ein. Bei den Behandlungen wird das Gerät mit einem hochreinen saphierglas pber die haut geführt und gibt Lichtimpulse ab. Die Kundin liegt dabei entspannt auf der Behandlungsliege, weil die schmerzfreie Methode in ihrer Wirkung mühelos ist.

Was wird am meisten nachgefragt und gebucht?

Die 14- bis 20-Jährigen haben in der Regel Hals abwärts heutzutage keine Haare mehr, das bestätigen uns eine Million Behandlungen jährlich. Mitte 30 bis Ende 50 wird gern auch mal ein delikates Areal wie der Damenbart behandelt oder auch lästige Härchen am Kinn oder dunkle Haare an der Bauchlinie, am Po oder im Intimbereich.

Wie ist der Anteil von Frauen und Männern?

70 Prozent unserer Kunden sind Frauen, der Anteil an Männern kommt größtenteils wegen Leidensdruck-Arealen. Wer fragt schin gern seine Frau, ob sie ihm den Rücken oder den Intimbereich rasiert.

Wer sich jetzt fragt, welche Art der Haarentfernung das richtige für einen selber ist, dem können wir Abhilfe leisten. Die Top-6 im OK!-Beauty-Test: 

Enthaarungsmethode 1: Rasieren

Hier wird geköpft. Hilfestellung durch Gleitmittel in Form von Schaum oder Gel ermöglicht der Rasierklinge die rasante Fahrt. Da das Haar stumpf gekürzt wird, bekommt der Nachwuchs allerdings nach kürzester Zeit die Stoppel-Attitüde. Perfekt für den Menschen geeignet, die wenig Zeit im bad verbringen, um schnell an eine samtige Haut zu kommen.

Enthaarungsmethode 2: Cremen

Hier heißt es auftragen und abwarten. Nach der Einwirkzeit lässt sich die Creme mit einem Spatel abtragen und nimmt dabei die Haare gleich mit. Durch ein chemische Reaktion weicht das Keratin bis zur Wurzel auf. Dadurch fühlen sich die nachwachsenden Haare weich an und man hat bis zu 4 Wochen Ruhe.

Enthaarungsmethode 3: Schmirgeln

Ungewöhnlcher aber durchaus erfolgreich lassen sich Haare auch durch Abschmirgeln kürzen. Dafür gibt es Pards und Handschuhe mit feinster Körnung. Damit wird über die gewünschte Zone gefahren, bis sie glatt ist. Hält bis zu 3 Tagen an und die nachwachsenden Haare sind etwas weicher als beim Rasieren. Eher für helle Haartypen mit leichter Behaarung geeignet.

Enthaarungsmethode 4: Waxing & Sugaring

Gehen Sie dem Wachs oder der Zuckerpaste auf den Leim. Mit dieser Urform der Beauty-Hilfen packen Sie das Haar an der Wurzel und reißen sie aus. Anfangs schmerzhaft, dafür hält das Ergebnis von babyweicher Haut bis zu einem Monat. Als Trainingszone eignen sich die Beine, da hier das Schmerzrisiko am geringsten ist.

Enthaarungsmethode 5: Laser- und Lichttherapie

Durchhaltevermögen ist hier das A und O. Mit regelmäßigen Sitzungen bei Enthaarungsspezialisten oder durch ein eigenes Gerät für den Heimgebrauch werden durch die Lasertherapie die Haare inklusive Wurzel zerstört. Die Dauer kann hier mehrere Monate betragen, ist jedoch auch sehr effektiv.

Enthaarungsmethode 6: Epilieren

Es ist ein bisschen die Unkrautzupfen am Körper: Alles was Pinzetten zu greifen bekommen, wird herausgezogen. Ob nass oder trocken, das ERgebnis ist beim Epilieren eine bis zu vier Wochen zarte und haarfreie Haut. Mittlerweile wurde der Schmerzfaktor von den Herstellern durch ausgeklügelte Techniken und Ablenkungsmanöver so weit wie möglich minimiert worden.


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