Gut behütet!

Das Must-have im Winter!

Gehen Sie im Herbst nicht oben ohne! Hüte sind die neuen It-Accessoires! Aber was muss man bei Frisur, Styling und Pflege beachten? Sina Velke, Haarexpertin bei Garnier, verrät es!

Warum geht diese Saison nichts ohne Hut?
Diesen Winter gehört der Hut zur Frisur und zum Make-up dazu. Das Gute ist: Er ist ein Accessoire, das jedes x-beliebige Outfit aufpeppt – und dabei auch noch weniger teuer ist als Designer-High-Heels. Man kann mit Hüten tolle Effekte erzielen.

Bekommt man unterm Hut nicht schneller einen strähnigen Ansatz?
Nein, denn die fettige Kopfhaut besteht bereits. Wer auf ­Volumen im Haar Wert legt, muss sich aber darüber im ­Klaren sein, dass sich die ­Fülle nach ein paar Stunden mit ­Kopf­bedeckung verändert. Hüte plätten die Haare. Das heißt, wer sich ­einmal für ihn entschieden hat, muss ihn bis abends auflassen. ­Außer, man hat ein Stylingprodukt dabei und bringt das Haar ­zwischendurch in Form.

Und was ist das für ein Produkt?
Mein Geheimtipp: eine Haarklammer! Wenn ich weiß, dass ich den Hut zwischendurch absetzen und die Haare offen tragen möchte, dann binde ich mir, bevor ich den Hut aufziehe, einen Knoten am Oberkopf und setze die Klammer rein. Sieht clean und klassisch aus und beim Öffnen habe ich Struktur im Haar. Bei kurzem Haar empfehle ich die „Surf Hair“-Paste von Garnier. Einfach eine kleine Menge gleichmäßig ins Haar einkneten, dann entsteht wieder Volu­men.

Gibt es auch Frisuren, auf die man mit Hut verzichten sollte?
Der Hut muss richtig sitzen! Deshalb keinen aufwändigen Dutt am Oberkopf binden. Überlegen Sie lieber, sich im un­teren Bereich einen Zopf oder eine Flechtfrisur zu machen.

Wem stehen Kopfbedeckungen?
Es gibt eine Grundregel: Wenn einem zusammengesteckte Haare nicht stehen, dann sollte man Abstand von Hüten nehmen. Frauen mit klassischen Gesichtsformen können fast jede Art von Kopfbedeckung tragen und herumexperimentieren. Mein Tipp: Ein Hut mit schmaler Krempe – der lässt genug Licht ins Gesicht und macht jünger!

Was sollen Hutträger vermeiden?
Den Hut als Option für Bad-Hair-Days zu sehen. Das ohne­hin schlecht liegende oder spröde Haar wird durch die Reibung mit dem Hut nur noch mehr strapaziert!

Und was muss man in Sachen Styling beachten?
Weniger ist mehr! Wer Hut trägt, der sollte nicht noch viel Schmuck tragen, sondern es bei dem einen Highlight belassen. Ansonsten wirkt der Look schnell überladen!

Frie Kicherer, Britta Kröpke