Haarstyling: Wachsen lassen leicht gemacht

Sienna Miller macht es uns vor

Schauspielerin Sienna Miller hat es geschafft: Früher trug sie einen Pixie, heute eine superlange Mähne. Sie wollen sich auch die Haare wachsen lassen? So funktioniert es garantiert!

Pflichttermine beim Friseur - da führt kein Weg dran vorbei: Trockene, kaputte Spitzen müssen ab! Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich der Spliss von den Enden weiter in die Längen hoch­arbeitet. Danach sollten die Spitzen etwa alle sechs bis acht Wochen nachgeschnitten werden – zumindest ein paar Millimeter. Keine Angst, Haare wachsen durchschnittlich einen Zentimeter pro Monat! Damit wirklich nicht zu viel wegfällt und der lange Atem auch belohnt wird, am besten im trockenen Zustand schneiden lassen. Dann kann der Friseur genau sehen, bis wohin die Spitzen angegriffen sind und wie viel tatsächlich ab muss.

Die richtige Pflege: Egal, ob raspelkurz oder ­rapunzellang – wer schönes Haar möchte, muss es gut pflegen. Allerdings hat überschulter­langes Haar rund 700 Haarwäschen, 200 Sonnenbäder und unzählige Bürstenstriche hinter sich. Kein Wunder, dass gerade die Längen trocken und stumpf wirken. Aufbauende Pflege ist also gefragt – in Form von feuchtigkeitsspendenden Shampoos, strukturglättenden Conditionern, gehaltvollen Kuren. Und auch Spitzenfluids und UV-Schutz gehören bei langen Haaren zum Standardprogramm.

Kopfmassage: Um das Haarwachstum zu stimulieren, sollte die Kopfhaut immer gut durchblutet sein, denn nur dann wird sie optimal mit Nährstoffen versorgt. Besonders anregend wirkt eine Kopfmassage. Egal, ob unter der Dusche oder zwischendurch im Büro, einfach sanft mit den Fingerspitzen kneten. Kleiner Tipp: Auch kopfüber zu bürsten durchblutet die Kopfhaut.

Styling: Durchhaltevermögen ist in einigen Wachstumsphasen besonders gefragt. Mit Styling-Varianten und tollen Haar-Accessoires wie Zöpfen, Hochsteckfrisuren, Tüchern und Stirnbändern gelingt auch der schwierige Übergang von schulter- zu überschulterlang spielend. Wer sich schnell eine große Veränderung wünscht, probiert Extensions zum Reinklippen (z. B. „Magic Hair“ von Schwarzkopf) aus – und hat so seinen lang gehegten Wunsch direkt vor Augen.

Profi-Tools: Föhn, Glätteisen, Lockenstab – auf dem Kopf geht’s oft ganz schön heiß her. Die Hitze und mechanische Reibung rauen die Haaroberfläche auf. Styling-Tools deshalb reduziert und gezielt einsetzen: niedrige Temperaturstufe wählen, in Wuchsrichtung föhnen und Hitzeschutz verwenden. Wer häufig einen Pferdeschwanz trägt, kann Haarbruch vermeiden, indem er den Zopf mal ganz hoch auf dem Kopf, mal tief im Nacken bindet. So wird nicht ständig die gleiche Stelle des Haares belastet. Das Zopfgummi sollte außerdem nicht zu dünn und ohne Metallverschluss sein – auch das verhindert Haarbruch. Und bitte qualitativ hochwertige Bürsten verwenden! Denn scharfe Kanten bei billigen Plastikbürsten lassen das Haar schneller abbrechen. Ob Kunststoff oder Naturborste ist ansonsten eine reine Geschmacksfrage.

Stärkung von innen: Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, tut auch dem Schopf etwas Gutes. Eiweißreiche Lebensmittel wie Fisch oder Milch bilden eine gute Basis. Kieselsäure (z. B. von Abtei) stärkt das Keratin, den Hauptbestandteil der Haare, bis in die Wurzeln und soll bei regelmäßiger Einnahme sogar dafür ­sorgen, dass das Wachstum um bis zu 13 Prozent ange­kurbelt wird. Und auch Nahrungsergänzungspräparate mit Zink (z. B. von Tetesept) schenken dem Haar auf dem Weg zur Traum­länge Kraft und Glanz.