Vornehme Blässe

Was man gegen Pigmentflecke tun kann

Fast keine Frau bleibt verschont von ihnen: Doch gegen Pigmentflecken kann man etwas tun. OK! erklärt, wie die braunen Flecken entstehen, was hilft und was der Profi Ihnen rät.

Wie entstehen sie?

Auf der Stirn, den Schläfen, den Wangenknochen oder sogar über dem Mund treten die braunen Pigmentflecken am häufigsten auf. Verantwortlich sind meist Hormonveränderungen, welche z. B. durch die Antibabypille (ca. 20 Prozent der Frauen, die mit der Pille verhüten, sind betroffen), Schwangerschaften oder UV-Strahlung verursacht werden. Die sogenannten „alten Sonnensünden“ treten oft erst nach den Wechseljahren auf, deshalb klagen neun von zehn Frauen über 50 Jahren über Farbunebenheiten. Zu Pigmentstörungen gehören auch Sommersprossen, die genetisch bedingt bei Hellhäutigen oft schon im Kindesalter auftreten. Später haben wir dann mit Altersflecken zu kämpfen. Die zeigen sich meist ab 40, sind im Sommer durch das Sonnenlicht dunkler gefärbt und werden im Winter blasser.

Was passiert da?

Wird der Hautfarbstoff Melanin unregel­mäßig gebildet, gibt es entweder eine hormonelle Über- oder Unterfunktion: Dunklere oder hellere Stellen bilden sich auf der Haut. Wichtig ist es, möglichst schnell gegen diese Verfärbungen vorzugehen. Denn produzieren die pigmentbildenden Zellen (Melanozyten) ihren Farbstoff erst in tieferen Hautschichten, werden die Flecken wirklich dauerhaft sichtbar und lassen
sich kaum noch mit Cremes bleichen.  

Was hilft?

Oberstes Gebot: der tägliche UV-Schutz mit einem SPF von mindestens 15. So kann die Melaninproduktion erst mal in Schach gehalten werden. „Ich rate meinen Patienten zu einem sanften Peeling und einem Spezialprodukt, das die Melanin-Überschussproduktion reguliert“, sagt auch Dr. David Orentreich, beratender Dermatologe bei Clinique. Gute Wirkstoffe in Kosmetikprodukten sind z. B. hautregulierende Milch- und Fruchtsäuren. 

Was macht der Profi?

Was Cremes nicht mildern können, schafft der erfahrene Arzt. Mithilfe
verschiedenster Laser-Methoden kann er Hautverfärbungen entfernen. Dabei zerstört das Licht des Lasers die Pigmente, ohne die umliegenden Zellen zu verletzen. Infos gibt es bei der Deutschen Dermatologischen Lasergesell­schaft e. V. und unter www.ddl.de. Außerdem hilfreich: das Abschleifen der obersten Hautschichten durch ein Chemisches Peeling (Infos: www.dermatologikum.de). Wichtig: Beide Methoden nur im Winter vornehmen lassen, die Haut darf danach nicht in die Sonne oder unters Solarium! 

Hände:

1. Regenerierender und aufhellender Handbalm mit UV-Schutz: „Spotless Happy Whitening Hand Balm SPF 15“ von Douglas Nails Hands Feet, 100 ml ca. 18 Euro

  2. Anti-Age-Peeling für Hände (zwei bis drei Mal die Woche anzuwenden): „Gommage Hand Ritual Peeling“ von Talika, 75 ml ca. 25 Euro 

3. Schützende und ausgleichende Creme gegen Pigmentflecken mit SPF 20: „Anti Spot“ von Alessandro, 30 ml ca. 25 Euro 

4. Vorbeugende Intensiv-Lotion: „Fluide Anti-­Taches Jeunesse des Mains SPF 15“ von Clarins, 75 ml ca. 20 Euro

Gesicht:

1. Gegen Flecken und Falten: „Perfectionist (CP+)“ von Estée Lauder, 30 ml ca. 74 Euro 

2. Hilft bei Farbunebenheiten: „Even Better Skin Tone Corrector“ von Clinique, 30 ml ca. 48 Euro 

3. Ausgleichendes Konzentrat: „Ideal White Sérum Cristallin“ von Carita, 30 ml ca. 59 Euro 

4. Für Haut ab 60: „Age Re-Perfect Pro-Calcium Verschönerter Teint“ von L’Oréal Paris, 50 ml ca. 17 Euro 

5. Regenerierende Nachtcreme: „Aroma White Crème de Nuit Éclaircissante“ von Decléor, 50 ml ca. 54 Euro  

6. Klassiker der Seren: „Vino- perfect Sérum Éclat Anti-Taches“ von Caudalie,
30 ml ca. 45 Euro 

7. Mit UV-Schutz: „Anti-Pigment Fluid LSF 20“ von Eucerin, 50 ml ca. 27 Euro