Concealer - Die Wunderwaffe

Undercover Agenten

Concealer - Die Wunderwaffe für einen makellosen Teint. Sie suchen nach dem Geheimnis eines strahlenden Teints? Dann brauchen Sie als Komplizen unbedingt einen Concealer - und die Antwort auf diese Fragen...

Was ist überhaupt ein Concealer?

Der Begriff Concealer kommt von dem englischen Wort „conceal“ und bedeutet „verstecken“ oder „kaschie­ren“. Wie der Name schon sagt, können damit gezielt kleine Unebenhei­ten und Ver­färbungen der Haut ab­gedeckt wer­­den. Dazu zählen neben Pickelchen auch Rötungen und dunkle Augen­ringe sowie müde Schatten unter den Augen.  

Unterscheidet er sich von einem Abdeckstift?

Abdeckstifte sind fest in der Konsistenz, meist antiseptisch und enthalten einen hohen Anteil an Farbpigmenten, um zum Beispiel Pickelchen optimal abzudecken. Beim Con­cealer hingegen sind Textur und Deckkraft wesentlich leichter, weil der Anteil an Farbpigmenten geringer ist. Dafür enthalten sie oft feinste Schimmerpartikel, die das Licht reflektieren, um etwa dunkle Augenschatten wegzumogeln. Concealer gibt es fest, flüssig und lose als Puder. 

Welche Textur eignet sich für meine Haut? 

Ob Sie Creme, Fluid oder Puder verwenden, hängt von Ihrer Hautbeschaffenheit ab und davon, was retuschiert werden soll. Generell gilt: je fester die Textur, desto höher die Deckkraft. Und je cremiger die Konsistenz, desto leichter lässt sich der Concealer verteilen, setzt sich aber auch schneller in Mimikfältchen ab. Deshalb vorher die Haut mit einer leichten, schnell einziehenden Augen­pflege „polstern“, dann verläuft er auch nicht. Tipp: Bei trockener Haut eine reichhaltige Augen­creme am besten abends einklopfen, damit sie über Nacht gut einziehen kann.

Wie finde ich die passende Farbe?

Der Ton sollte immer perfekt mit der eige­nen Hautfarbe verschmelzen und darf maxi­mal eine halbe Nuance heller sein. Ist die Farbe zu hell, entstehen die sogenannten „Eulenaugen“ (waren zuletzt in den 80ern modern!), die besonders dunklere Hauttypen gräulich erscheinen lassen. Ist der Concealer jedoch zu dunkel, betont er Augenschatten und Äderchen sogar noch zusätzlich. Testen Sie deshalb Ihren Favoriten immer bei Tageslicht auf den Wangen oberhalb des Kieferknochens. Tipp: Rötungen, wie z. B. Couperose, einfach mit einer grünlichen Nuance neutralisieren.

Wie und wo trage ich den Concealer am besten auf?

Ein besonders natürliches Ergebnis erreicht man, wenn zum Beispiel ein pudriger Concealer vor dem Make-up unter den Augen, an Nasenflügeln und entlang der Nasolabialfalte gesetzt wird. Dazu unter den Augen kleine Tupfer platzieren, mit den Fingern leicht einklopfen, aber nicht verwischen, dann verbindet er sich optimal mit der Haut. Bei größeren Partien eine kleine Menge auf den Handrücken geben, mit der Fingerspitze aufnehmen, ebenfalls sanft einklopfen und so oft wiederholen, bis die gewünschte Deckkraft erreicht ist. Jetzt die Foundation auftragen, bereits abgedeckte Partien lieber aussparen und mit dem Make-up verblenden. Concealer mit Schimmerpartikeln dürfen auch über das Make-up, sie wirken dann wie ein Highlighter und bringen den Teint zum Strahlen.

Wie benutze ich die neuen Abdeckpuder?

Generell sollten diese immer mit einem speziellen (meist flachen) Pinsel aufgetragen werden. Dazu eine kleine Menge des Puders aus dem Deckel der Dose aufnehmen, Pinsel am Handgelenk abklopfen und z.B. unter die Augenpartie stäuben. Da diese Formulierung viele licht­reflektierende Partikelchen enthält, eignet sie sich vor allem für eine feinporige Haut.