Was ist dran am neuen Intimhaar-Hype? OK! klärt auf

Schlüpfriger Hollywood-Gag oder neuer Mega-Trend? Immer mehr Promis setzen untenrum auf Busch statt blank

Frisieren statt rasieren! Gwyneth Paltrow mags untenrum natürlich Ob bei Schauspielerin Rosario Dawson wohl alles fit im Schritt ist?

Alles fit im Schritt? Alles lose in der Hose? Diese und ähnliche gehaltvolle Fragen stellen wir uns in den letzten Tagen nicht zuletzt dank heißer Intim-Bekenntnisse von Schauspielerin Gwyneth Paltrow ("meine Schamhaare sind pure Seide!") immer öfter. Doch was ist dran am neuen Hype ums Körperhaar? Heißt es ab sofort: „Lass wachsen statt waxen“ oder doch lieber: „rasieren statt frisieren“? OK! hat das pikante „Untenrum-Phänomen“ etwas genauer unter die Lupe genommen. Vorsicht: Rotwerden garantiert!

Dass sich stylishe Undercuts und Glatzen (aber hallo!) nicht mehr nur aufs Haupthaar beziehen müssen, wissen körperbewusste Beauty-Jüngerinnen natürlich schon längst: Nicht ohne Grund schießen spezielle Intimhaar- Salons und Waxingstudios aktuell wie Pilze aus dem Boden.

Und auch Zuhause versorgen uns diverse DIY-Home-Kits, Tools und Rasuraufsätze in Nullkommanix mit den gewünschten „Unten-Ohne“ Look (verruchte Herzchen- und Pfeildesigns gefällig?).

Ganz schön buschig

Was daran neu ist: Inzwischen geht die Liebe zum heimlichen Haar bei einigen so weit, dass sie die Pracht unter der Gürtellinie einfach komplett wachsen lassen! Keine Geringeren als Stars wie Lady Gaga, Cameron Diaz und Gwyneth Paltrow stehen auf (und vorallem: zur!) natürlichen Intim-Mähne und propagieren lautstark die Wiedergeburt der Schambehaarung.

Und auch hierzulande lassen sich die ersten prominenten Anhänger des Haar-Phänomens nicht erst an den (Scham)-Haaren herbei ziehen: Erst kürzlich sorgte Schauspielerin Christine Kaufmann mit ihrer öffentlichen Forderung nach mehr Schambehaarung für bundesweites Aufsehen.

Was ist wirklich dran am neuen Natur-Trend?

Sollten ab sofort alle den neuen Leitspruch "wachsen statt waxen" beherzigen oder handelt es sich hierbei lediglich um einen schnellen Hollywood-Hype, der sich beim gemeinen Durchschnittsbürger wohl kaum durchsetzen wird? Haar-Guru Jens Hilbert von Hairfree hat dazu eine klare Meinung:

"Der Zeitgeist der persönlichen Ästhetik sagt: Haare gehören auf den Kopf und sonst nirgendwo hin! Studien belegen, dass die 14- bis 29- Jährigen diesem Schönheitsideal auch weiterhin vollends entsprechen." Erst ab 30 Jahren sei eine leichte Scham-Behaarung wieder angesagt: "Wenn überhaupt, dann allerdings nur die sogenannte 'Landebahnen'", so Hilbert weiter.

Haarsträubende All-Over-Looks wie zu Omas Zeiten müssen wir uns also trotz berühmter Vorreiterinnen wie Gwyneth, Cameron und Co. nicht zulegen. Ein großmütterlichen Ratschlag sollte in Puncto Imtimbehaarung aber durchaus beherzigt werden: Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten - zum Glück!