Fit für den Bikini

Das Power-Programm der Supermodels

Mini-Aufwand, Maxi-Wirkung! Das Power-Programm der Supermodels: Mit gezielten Übungen, der richtigen Ernährung und ein paar kleinen Tricks bringen wir auch Sie in Bikini-Bestform!

Bauch: Mit Cremes und Massagen geht‘s ran an den Speck

Wir alle träumen von einem flachen, festen Bauch wie dem von Topmodel Miranda Kerr. Dafür muss aber die in den letzten Monaten angefutterte Speckschicht runter. Nur wie? Ein ganz einfacher Trick, den auch Topmodel Miranda und ihre Victoria’s-Secret-Kolleginnen auf dem Laufsteg befolgen: Haltung annehmen! Das lässt den Bauch auf Anhieb flacher erscheinen. Also, Rücken gerade machen und die Schultern leicht nach unten und hinten drücken.
Hilfe aus dem Tiegel versprechen Cremes mit Koffein oder Braunalgen-Extrakten. Die stimulieren im Körper ein Verdauungsenzym namens Lipase, das den Abbau von Fetten ­beschleunigt und so Pölsterchen schmilzen lässt. Wer sich täglich fünf Minuten dafür Zeit nimmt, erzielt mit Zupfmassagen tolle Ergebnisse. Dafür etwas Körperöl auf die Haut auftragen, jeweils eine kleine Hautpartie mit Daumen und Zeige­finger hochziehen, kurz halten und wieder loslassen. Den Rest des Öls zum Schluss mit streichenden Bewegungen sanft einreiben. 

Für einen trainierten Bauch:  „Crunches“, also Bauchpressen, sind der Klassiker unter den Sportübungen für eine straffe, wohlgeformte Körpermitte. Mit dem Basis-Crunch trainieren Sie die gerade Bauchmuskulatur, die für das begehrte Sixpack verantwortlich ist.
So geht’s: Legen Sie sich hierfür auf den Rücken, die Beine sind angewinkelt, etwa hüftbreit geöffnet und die Füße haben Bodenkontakt. Verschränken Sie die Hände hinter dem Kopf, die Ellenbogen zeigen nach außen. Spannen Sie Ihren Bauch an. Ganz wichtig: Heben Sie nun Ihren Schulterbereich nur mithilfe der Bauchmuskeln Richtung Knie und vermeiden Sie es, sich durch Armkraft hochzuziehen. Sonst besteht Verletzungsgefahr! 20–30 Wiederholungen sind ideal.

Essen Sie sich fit! An keinem anderen Körperteil machen sich Futtersünden so schnell bemerkbar wie an unserem Bauch. Mit ein paar einfachen Tricks können Sie schon viel erreichen. Meiden Sie Lebensmittel wie Zwiebeln, Kohl oder Hülsenfrüchte (z. B. Bohnen und Erbsen). Der Körper braucht wesentlich länger, diese zu verdauen, und es kann zu einem unangenehmen Blähbauch kommen. Trinken Sie kaltes (!) Wasser, das hilft Kalorien zu verbrennen, denn es erhöht nachweislich den Energieumsatz. Und vor allem: Trinken Sie viel davon. Zwei Liter täglich sind ideal. Super, um den Körper zu entschlacken, sind spezielle Entgiftungstees. 

Arme & Beine: Bei schlaffen Partien sorgen Helfer aus der Tube und
heißkalte Güsse für Verstärkung

An Elle Macpherson ist einfach alles ­supersexy. Ganz besonders beneiden wir das Model aber um ihre wohldefinierten Arme und Beine. Schlaffe Haut und Cellu­lite? Fehlanzeige.
Statt nur von einem tollen Body à la Elle zu träumen, greifen wir jetzt zu einer Pflege für die Arme, die Vitamin A, Kieselsäure, Efeu-, Rosskastanien-, oder Shitake-Extrakte enthält. Die sollen nämlich die Kollagenbildung stimulieren, das ­schlappe Stützgewebe aktiv stärken und so die Durchhänger an den Innenseiten festigen. Für ein noch besseres Resultat: Cremes kräftig vom Ellenbogen bis zur Schulter  aufwärts einmassieren.
Hartnäckigen Dellen an den Beinen geht’s mit dem Wirkstoff-Klassiker ­Koffein oder dem aus gelbem Mohn gewonnenen Glaucin an den Kragen. Die spalten das Fett und wirken durch die Stimulation der Mikrozirkulation entwässernd. Einen glättenden Effekt haben auch Wechselduschen. Sie kurbeln die Durchblutung und damit den Stoffwechsel an. Wichtig: Immer mit einem warmen Strahl beginnen und mit einem kalten enden, von den Füßen langsam hocharbeiten. Das Prozedere pro Bein etwa drei Minuten lang mehrmals wiederholen.
Straffender Frischekick: Arme und Beine kurz kreisförmig mit einer Handvoll Eiswürfeln massieren.

Für feste Arme: Eine leicht abgewandelte Form der Liege­stütze stärkt schlaffe Oberarme.
So geht’s: Nehmen Sie sich einen Stuhl oder Sessel zur Hilfe und stützen Sie sich mit den Händen auf die Lehne, als würden Sie die „normale“ Liegestütze am Boden machen wollen. Spannen Sie Ihren Körper nun fest an und beginnen Sie sich allein mit Ihrer Armkraft hoch- und runterzubewegen. Um dem Ganzen einen zusätzlichen Trainingseffekt zu geben, stoppen Sie auf halber Strecke für ca. 20 Sekunden und halten einfach diese Position. Sie werden sehen, wie schnell sich ein Erfolg einstellt, wenn Sie regelmäßig 50 Stück absolvieren!

Für stramme Schenkel: Diese Hockstellung ist besonders geeignet, um die Oberschenkelmuskulatur aufzubauen und die Haltung zu optimieren.
So geht’s: Stellen Sie sich mit leicht geöffneten Beinen (zwei Fäuste sollten zwischen Ihre Füße passen) aufrecht vor einen Spiegel. Tun Sie nun so, als würden Sie sich in einen imaginären Stuhl setzen. Ihre Schenkel sind parallel zum Boden, die Fersen lösen sich von der Erde. Ihre Arme strecken Sie derweil gerade nach vorne, als würden Sie den Spiegel berühren wollen. Bleiben Sie für einige Sekunden in dieser Haltung und kehren dann zurück in die Ausgangsposition. 20 Wiederholungen sind optimal.

Essen Sie sich fit! Dellen an Armen und Beinen können Sie mit einigen Lebensmitteln gezielt entgegenwirken. So optimieren Aminosäuren, die in Molke, Käse und Weizenkeimen enthalten sind, den Aufbau des Bindegewebes. Kiesel­säure sorgt für eine bessere Vernetzung der Gewebs­fasern untereinander und ist in Haferflocken, Vollkornreis und Kartoffeln (bitte nicht schälen!) zu finden. Vitamin E, das reichlich in Nüssen vorhanden ist, hilft, geschädigte Bindegewebsstrukturen zu reparieren. Und Finger weg von zu viel Salz, das fördert Wassereinlagerungen im Körper!

Po: Deutliche Dellen bekommen mit (Nacht-)Pflege und Spannung ihr Fett weg

Giseles Bündchens knackige Kehrseite hätten wir auch gern. Ob die schöne Brasilianerin ihre festen Rundungen unter der Dusche mit einem Peeling abschmirgelt, wissen wir nicht. Fest steht, dass die Haut danach besonders aufnahmefähig für Anti-Cellulite-Wirkstoffe ist. Als sehr effektiv gelten dabei Cremes für die Nacht, denn im Schlaf kann sich der Anteil der Fettverbrennung auf bis zu 75 Prozent erhöhen.
Tolles Mini-Workout für zwischendurch: Po anspannen, einige Sekunden halten, dann wieder entspannen. Als Belohnung gibt’s garantiert eine verführerische Wölbung.

Für einen straffen Hintern: Diese Übung scheint simpel, zaubert aber bei regel­mäßiger Durchführung einen prallen Power-Po.
So geht’s: Sie knien auf allen vieren, der Rücken ist gerade. Nun heben Sie das rechte, angewinkelte Bein in die Luft. Wichtig: Nachdem das Bein wieder zum Boden zurückkehrt, setzen Sie es nicht ab, sondern halten kurz über dem Boden an. Nun wieder von vorn: Bein heben, senken, halten. Nach 20 Wiederholungen ist die linke Seite dran.

Essen Sie sich fit! Der Po beherbergt nach dem Bauch das zweitgrößte Fettdepot im menschlichen Körper. Durch gezielte Ernährung kann man einiges für seine Form tun. Ab und zu sind Chips & Co. in Maßen völlig in Ordnung. Vermeiden sollten Sie jedoch Heißhungerattacken. Also lieber regelmäßig essen! Keine Crash-Diäten, die schwächen nur das Bindegewebe. Und ganz wichtig: Nehmen Sie immer ein ausgewogenes Frühstück zu sich, um viel Energie für den Tag zu tanken.