10 Tipps für Beine in Bestform

Schöne Beine für den Sommer

Die Tage werden langsam wieder länger, die Röcke kürzer. Höchste Zeit sich darauf vorzubereiten – mit neuen Cremes, Selbstbräunern und ein paar genialen Tricks

Sport
Dünne Beine = schöne Beine? Nicht unbedingt. Gut definiert dürfen sie schon sein. Am besten gelingt das, wenn Sie mindestens zwei Mal in der Woche jeweils ca. 40 Minuten Ausdauersport treiben. Für tolle Beine sind am besten Sportarten geeignet, die das Bindegewebe nicht stark belasten, zum Beispiel Walken oder Radfahren. Das trifft auch aufs Schwimmen zu. Zusätzlicher Pluspunkt: Der Druck des Wassers wirkt dabei wie eine Lymphdrainage. Und nicht vergessen: Gehen Sie – wann immer möglich – zu Fuß!

Enthaarung
Stoppeln sind nicht sexy. Rote Pickelchen vom Enthaaren auch nicht. Besonders gründlich und sanft rasiert es sich mit goldbeschichteten, doppelten Scherfolien. Auch praktisch: Cremes, die das Nachwachsen verlangsamen.

Schuhe
Na klar, High Heels lassen Ihre Beine viel länger aussehen. Was noch mehr streckt? Pumps in Nudetönen. Aber natürlich nur, wenn man sie ohne Strümpfe trägt.

Stilvoll Sitzen
Mit affektiertem Beineverknoten hat unser Tipp nichts zu tun. Achten Sie beim Sitzen einfach darauf, dass Ihre Oberschenkel nicht voll auf der Sitzfläche aufliegen – das macht breit. Stellen Sie stattdessen Ihre Füße auf die Zehenspitzen, dann heben sich die Oberschenkel ganz von alleine etwas an und wirken gleich viel graziler und schmaler.

Cellulite-Killer
Cremen allein lässt die lästigen Dellen immer noch nicht verschwinden. Allerdings tragen clevere Wirkstoffkombinationen, z. B. mit Algenextrakten oder Koffein dazu bei, die Hautqualität zu verbessern. Massieren Sie die Pflege täglich bei den Knöcheln beginnend mit kleinen Streich- und Kneifbewegungen bis hoch zum Po ein.

Camouflage
Das kennen wir! Statt der heißgeliebten Hotpants steigen Sie lieber in lange Hosen, damit bloß die Besenreiser verdeckt bleiben? Decken Sie leichte Verfärbungen ab, bei Krampfadern geht das leider nicht! Kleine Makel können mit einem speziellen -Camouflage- Make-up kaschiert werden. Es gibt sie in verschiedenen Tönen. Nuance auswählen, ggf. aus zwei Tönen mischen, auf den Handrücken geben und etwas erwärmen. Mit einem Schwämmchen Make-up auftupfen, Ränder nach außen ausblenden. Damit das Make-up nicht mehr verwischt, losen Puder aufstäuben, zehn Minuten einziehen lassen, Reste mit einem Pinsel abnehmen, fertig!

Richtig Stylen
Denken Sie bei der Kleiderauswahl auch an die Proportionen, damit können Sie locker ein paar Zentimeter Beinlänge hinzuschummeln. Sie haben zum Beispiel, wie die 1,57 Meter kleine Rachel Bilson, muskulöse Beine? Spielen Sie mit der Saum- bzw. Rocklänge. Je kürzer sie ist, desto „gestreckter“ wirkt das Bein. Sie sind eher ein Sitzriese mit langem Oberkörper? Dann sind Kleider und lange Oberteile tabu. Tragen Sie Shirts und Blusen immer reingesteckt, das verkürzt den Oberkörper und betont zudem Ihre Taille.

Glow & Selbstbräuner
Klar, können Cremes und Fake-Tans sie nicht länger machen. Aber sind wir doch mal ehrlich, leicht gebräunt, sehen unsere vielleicht nicht ganz perfekt gebauten Beine gleich viel hübscher aus als kalkweiß, oder? Also ran an die Glitzerbodylotions und Farbspender aus der Dose, die enthaltenen Schimmerpartikelchen bringen nämlich unsere Haut nicht nur zum Strahlen, sie lenken ganz nebenbei auch noch von kleinen -Unebenheiten ab.

Profi-Slimming
Einige Fettpölsterchen wollen einfach nicht verschwinden? Vielleicht kann Ihnen die Kosmetikerin mit Lipomassagen weiterhelfen, Bindegewebsmassage, die Cellulite und Fettpolster minimieren sollen. Oder haben Sie es beim Arzt oder im Fitnessstudio schon mit Hypoxi-Training versucht? Dabei wird in einer Art Neoprenanzug Über-und Unterdruck erzeugt – das soll die Fettverbrennung anregen. Kosten: Lipomassage ca. 70 Euro pro Sitzung, Hypoxi ca. 300 Euro pro Monat

Ernährung
Was generell gesund isst, sorgt auch für schöne Beine: Essen Sie viel frisches Obst und vor allem Gemüse. Fisch ist super fürs Bindegewebe. Bei Reis, Pasta oder Brot am besten zur Vollkornvariante greifen. Statt mit Salz, dass die Einlagerung von Wasser fördert, sollten Sie mehr mit frischen Kräutern würzen. Und lassen Sie die Finger von Crash-Diäten!