Karl Lagerfeld im Interview

Für Schwarzkopf hat er die neuen Trendfrisuren 2014 inszeniert

Karl Lagerfeld inszenierte in seinem Pariser Studio die Trendfrisuren 2014. Ginta Lapina interpretiert den Lisa Verberght zeigt sich mit Kasia Struss präsentiert Mirte Maas mit dem Beim

Es gibt anscheinend nichts, was dieser Mann nicht kann. Karl Lagerfeld, Chefdesigner bei Chanel und begabter Fotograf, hat für Schwarzkopf die neuen Trend-Frisuren 2014 in seinem Pariser Studio inszeniert. Im Interview mit Schwarzkopf redet Karl Lagerfeld über Schönheit, Haare und Mode.

Was verbindet Sie mit der Haarpflegemarke?
"Schwarzkopf ist für mich die beste Marke für Haarpflege. Die Leute, mit denen ich bei Schwarzkopf zusammenarbeite, sind wahnsinnig sympathisch und professionell. Das war immer sehr angenehm. Das ist heute sehr wichtig für mich und Haare sind auch sehr wichtig für mich."

Welche Rolle spielt Haarpflege für Sie?
"Eine sehr wichtige! Das gehört zur allgemeinen Körperpflege. Sie können sich nicht waschen und dann ist das Haar schmutzig. Alles muss gepflegt werden. Das gehört zusammen: von Fingernägeln über die Haut bis zu den Haaren. Man kann sich heute nicht mehr gehen lassen."

Gibt es Schwarzkopf-Produkte, die Sie selbst verwenden oder verwendet haben?
"Ja doch, meine Frisöse, die zu mir nach hause kommt, wäscht mir mein Haar mit Schwarzkopf-Produkten. Es ist manchmal sehr trocken."

Sie haben die Models für die Looks ganz bewusst ausgewählt. Waren die Haare der Models dabei das ausschlaggebende Argument oder standen andere Kriterien im Vordergrund?
"Haar und Gesicht gehören heute zusammen. Models, die das richtige Gesicht haben, sind für solche Sachen richtig, wenn sie auch gutes Haar haben."

Was macht in Ihren Augen eine Frau schön? Spielen Haare dabei eine Rolle?
"Ja, natürlich. Gucken Sie sich eine Frau mit fettigen Haaren und Schuppen an, dann kann die noch so schön sein, wie sie will, dann sieht sie ungepflegt aus. nein, heute ist es das "total grooming"

Ist Schönheit gleichbedeutend mit Perfektion?
"Das ist ein bisschen übertrieben. Ich meine perfekte Schönheit gibt es gar nicht. Aber ich meine man kann immer perfektionieren."

Was ist wichtiger, die perfekte Frisur oder das perfekte Outfit?
"Das muss alles zusammen sein, denn wenn sie schlampig angezogen ist, braucht sie sich mit dem Haar auch keine Mühe zu geben. Und wenn sie toll angezogen sind und schlampiges Haar haben, ist das auch unnötig. Das ist eine Ehe ohne Scheidung."

Man sagt ja oft, dass sich in der Entwicklung der Mode auch eien gesellschaftliche Entwicklung ablesen lässt. Erkennen Sie dies auch in der Beauty?
"Ja, weil das ja für mich zusammen geht. Das ist ja das Gleiche. Es gibt eine Mode für Beauty, wie es auch eine Mode für Kleidung gibt. Die sind irgendwie parallel, das gleiche Phänomen."

Was unterscheidet für Sie ein Beauty- von einem Mode-Shooting?
"Normalerweise ist ein Beauty-Shooting ja immer ein "Close-up", das ist mehr wie ein Portrait. Mode ist ja mehr Silhouette und der Gesamteindruck. Bei einem Beauty Shooting muss man sehr aufpassen, dass alles perfekt ist, bis zur letzten Wimper."

Wie bereiten Sie sich auf ein Shooting vor?
"Ja wie ich mich auf alles vorbereite. Ich brauche keine besondere Vorbereitung. Ich denk vorher nach was ich machen will und dann kommt das auf die Umstände an; das Mädchen, den Friseur, den make-up-Artist. Nichts ist schlimmer als ein mittelmäßiger Make-up-Artist oder mit mittelmäßigen Friseuren zu arbeiten."