Hayden Christensen: Echt dufte, dieser Typ!

Exklusiv im Interview

Hayden Christensen ist das Gesicht für den Lacoste-Duft „Challenge“ – doch Beauty-Behandlungen sind nichts für ihn. Da fährt er lieber auf seine Farm!

Seit er Anakin Skywalker in „Star Wars“ gespielt hat, gilt Hayden Christensen, 28, als einer der heißesten Newcomer Hollywoods. Sein Glück, dass er sich mit 17 dazu entschlossen hat, Schauspieler zu werden. Denn bis dahin sagte man dem Kanadier, der heute mit „O.C., California“-Star Rachel Bilson, 27, verlobt ist, auch eine ­Karriere als Tennis-Star voraus. Da passte es gut, dass Lacoste – Hauptsponsor der French Open – ihn als Testimonial für den neuen Herrenduft „Challenge“ wählte. In Paris traf OK! den sympathischen Star zum Gespräch über Eitelkeit, Herausforderungen und seine Hochzeit …

Hand aufs Herz: Wie lange brauchen Sie morgens im Badezimmer?  
Also, Rachel braucht definitiv länger als ich! Sobald ich aus der Dusche komme, bin ich fertig.

Sind Sie denn kein bisschen eitel?
Ich gebe irgendwie nichts auf Eitelkeit. Ich glaube, Schönheit kommt von innen heraus. Von daher achte ich darauf, dass ich sauber aus der Dusche komme (lacht), dass ich gesund esse und mich fit halte. Ich war zwar auch ein paarmal bei der Kosmetikerin, aber Gesichtsbehandlungen tun einfach zu weh.

Das klingt so gesund. Haben Sie keine Laster?
Ich habe mal geraucht! Bis ich entschieden habe, dass ich das nicht mehr in meinem Leben will. Man muss es auch wollen, sonst klappt es nicht mit dem Aufhören.

Sie werben für „Challenge“ – welchen Duft hat Ihre Verlobte Ihnen zuletzt geschenkt?
Noch gar keinen! Sie schenkt mir eher was zum Anziehen.

Weil sie glaubt, dass Sie eine Stylingberaterin brauchen?
(lacht) Nein. Eher, weil sie es liebt, einkaufen zu gehen. Und sie glaubt, dass ich ihr nicht so zusetze, wenn sie neben vielen Sachen für sich auch mit einem schönen Shirt für mich wiederkommt.

„Challenge“ bedeutet Herausforderung – was war Ihre größte Herausforderung?
Im Showbusiness man selbst zu bleiben, wenn andere Leute einem immer wieder erzählen wollen, wie man zu sein hat. Das ist eine Herausforderung! Deshalb ignoriere ich meist, was ich über mich höre. Ruhm kann sehr bizarr sein und ich versuche, Hollywood zu meiden, wann immer es geht. Ich arbeite dort, aber zu Partys gehe ich nicht, weil ich nicht der Typ bin, der ständig fotografiert werden will.

Wohin flüchten Sie dann?
Ich reise wahnsinnig gerne, weil ich es liebe, neue Orte zu entdecken. Außerdem habe ich ein Haus auf den Bahamas und eine Farm in der Nähe von Toronto.

Eine echte Farm? Mit Tieren und Feldern?
Na ja, wir bauen dort nichts an, was verkauft werden muss, sondern machen nur unser eigenes Heu. Aber ich baue gerade einen Pferdestall, damit ich neben den Schweinen, Hühnern und Fasanen auch Pferde halten kann. Natürlich kümmert sich jemand um die Farm, wenn ich unterwegs bin. Aber ich liebe es dort.  

Ihre Verlobte ist ein Shopping-Girl! Wie findet Rachel denn das Landleben?
(lacht) Sie ist in Los Angeles geboren und aufgewachsen und die Vorstellung von ihr in Gummistiefeln im Schlamm ist schon ziemlich beeindruckend! Aber mal ehrlich: Sie findet es toll auf der Farm, aber sie fährt auch gerne wieder zurück nach Los Angeles zum Shoppen.

Wie weit ist Ihre Hochzeitsplanung?
Es gibt noch keinen festen Termin. (grinst) Und wir haben auch noch nicht angefangen, über Familienplanung zu reden. Eines Tages werden wir Kinder haben und dann entscheiden, wo wir uns niederlassen. Aber das ist nichts für die nähere Zukunft! 

Kathrin Kellermann