Demi Moore exklusiv im OK!-Interview

'Ich lebe nicht mehr exzessiv'

Rund 400 000 Dollar soll Demi Moore für Beauty-OPs ausgegeben haben. Doch das wahre Geheimnis ihrer Schönheit ist ein anderes ...

Sie war die erste Schauspielerin, die Anfang der 90er-Jahre 10 Millionen Dollar Gage für einen Film erhielt. Es war ihr Verhandlungsgeschick, das ihr den Spitznamen "Gimme Moore" (dt. "Gib mir mehr") einbrachte. Demi Moore, 46, hat alles gewollt und auch bekommen: Ehemann Ashton Kutcher, 31, um den sie viele beneiden, eine erfolgreiche Hollywood-Karriere und drei fast erwachsene Töchter. Im Gespräch mit OK! macht sie sich Gedanken über das Älterwerden und verrät, was Frauen wirklich schön macht.

Sie werben neuerdings für den neuen Duft "Wanted" von Helena Rubinstein. Wie stehen Sie selbst zu Parfums?
Ein Duft ist etwas sehr Persönliches und eine sehr individuelle Ausdrucksform. Mir ist wichtig, dass ich den Duft trage und nicht er mich! Im Idealfall sollte ein Duft zum Synonym für die Persönlichkeit werden und eine Ausstrahlung schaffen, die nur für einen selbst steht.

Planen Sie etwa bald einen eigenen Duft auf den Markt zu bringen?
Nein. Ich bin nämlich niemand, der allzu häufig Parfum verwendet. Aber mit "Wanted" habe ich einen Duft gefunden, der zu mir passt, weil er viele Elemente von mir enthält.

Und die wären?
Tief im Inneren war mir schon immer bewusst, dass meine weiblichen und auch meine männlichen Seiten stark ausgeprägt und im Gleichgewicht sind. Ich konnte das in vielen meiner Filmrollen bereits zum Ausdruck bringen. Besonders in "Die Akte Jane", wo ich als Soldatin das brutale Ausbildungsprogramm der US-Navy absolviere.

Für diesen Film mussten Sie hart trainieren. Wie sieht heute Ihr Sportprogramm aus?
Ich mache Pilates. Dabei fordere ich mich jedes Mal aufs Neue selbst heraus und stoße an meine Grenzen. Aber der eigentliche Schlüssel für gesundes Training ist, nichts exzessiv zu betreiben, das habe ich früher allzu oft getan. Jetzt trainiere ich in der richtigen Dosierung. Ansonsten ernähre ich mich gesund, aber ohne komplett zu verzichten. Ein Stück Kuchen hier und da ist schon in Ordnung.

Das ist alles, was Sie tun, um so auszusehen?
Ich denke, man sollte nicht nur seinen Körper, sondern seine Seele pflegen. Die besten Mittel dafür heißen Lachen und Lebensfreude. Die positiven Wirkungen auf den Körper sind unglaublich. Außerdem sollte man sich selbst nicht zu ernst nehmen und nie aufhören auch mal herumzualbern.

Klingt nach einem guten Konzept gegen das Älterwerden. Wie gehen Sie mit diesem Thema um?
Leben bedeutet Veränderung. Das sollte man annehmen und nicht bekämpfen. Ich glaube, um jung zu wirken, muss man alte Denkweisen und Gewohnheiten immer wieder durchbrechen. Sonst ist man in ihnen gefangen und vergisst, den Moment zu genießen.

Halten Sie Schönheitsoperationen für ein adäquates Mittel, die Jugend zu verlängern?
Letztlich kommt es auf jeden selbst an, womit man sich wohlfühlt. Ich würde niemals jemanden ermutigen, eine OP als Antwort für seine Probleme und Ängste anzusehen. Viele Leute halten es für den richtigen Weg, aber das muss jeder für sich entscheiden.

Verraten Sie uns Ihren besten Schönheits-Tipp?
Meine Mutter hat mir immer gesagt: abends konsequent abschminken, klären und pflegen. Auch wenn man erst morgens um vier Uhr nach Hause kommt. Viel Schlaf natürlich und ich trinke morgens als Erstes ein großes Glas Wasser. Das habe ich immer schon gemacht.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Beauty-Produkte aus?
Ich will Kosmetik, die sich auf der Haut nicht nur gut anfühlt, sondern auch wirkt!

DEMIS DUFT: "Wanted" von Helena Rubinstein, EdP, 50 ml ca. 65 Euro, riecht nach Ylang-Ylang, Magnolie und Iris. 

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