Olga Kurylenko exklusiv im OK!-Interview

Die Ukrainerin ließ beim Camapari-Shooting die Hüllen fallen

Nach Jessica Alba spielt nun Bond-Girl Olga Kurylenko die Hauptrolle im neuen Campari-Kalender. Wir waren beim Fotoshooting in Italien dabei …

Hinter den schweren Türen der Villa im italienischen Sesto San Giovanni­ wartet eine der schönsten Frauen der Welt auf uns. Als Bond-Girl bescherte Olga ­Kurylenko, 29, zuletzt 007 "Ein Quantum Trost". Als Femme fatale beglückt sie nun Campari mit einer größeren Menge schwindelerregend sinnlicher Fotos. Inszeniert von Star-Fotograf ­Simone Nervi, beherrscht Olga in der elften Auflage des Campari-Kalenders perfekt das Spiel aus zarter Zurückhaltung und purer Verführung. Und schafft dann auch noch das Unmögliche: Die Frau, die uns entspannt lächelnd begrüßt, ist in Wirklichkeit noch tausendmal schöner als auf Leinwand oder Kalenderblatt …

Es heißt, Sie hätten sich früher nicht gern auf Fotos angeschaut – das kann für den Campari-Kalender wohl nicht gelten …

(lacht) Früher konnte ich gar nicht begreifen, warum mich jemand fotografieren will. Ich fand, dass ich aussah wie ein ganz normales Mädchen. In meiner Zeit als Model habe ich dann natürlich gelernt, was man mit dem richtigen Licht und Make-up alles zaubern kann.  

Ganz abgesehen von den richtigen Genen …  
Ich liebe meine Mutter über ­alles, sie ist der wichtigste Mensch in meinem Leben. Und sie hat die schönste Haut, die ich kenne.  

Und hat vermutlich nie etwas dafür getan?
Richtig! Ihr oberstes Gebot lautete: Natürlichkeit! Bloß keine Chemie.

Und daran halten Sie sich auch?
(lacht) Ich versuche es. Ich habe nichts gegen Kosmetik-Behandlungen, aber wenn man sich Gurken oder Erdbeeren aufs Gesicht legt, tut das auch sehr gut.

Welche Rolle spielt gesunde Ernährung? Ihre Großmutter war schließlich Ärztin …
Na ja, ich versuche, einigermaßen vernünftig zu leben. Ich rauche nicht, trinke wenig Alkohol.

Außer ab und an mal einen Campari …
(lacht) Ob Sie’s glauben oder nicht, aber Campari-Orange ist tatsächlich mein Lieblingsdrink. Aber das ist keine ständige Gewohnheit, sondern wenn, dann ein bewusster Genuss.  

Klingt ziemlich vernünftig …
Na ja, man tut, was man kann. (grinst) Aber ich bin darin nicht extrem, ich verbiete mir nichts. Wenn man sich reglementiert, verliert man doch die Lebensfreude.

Und die Leidenschaft.
Genau! Das Leben macht Spaß – und es ist kurz. Also sollten wir es genießen.

Apropos: Wie entspannen Sie sich nach einem Drehtag?
Ich versuche einfach zur Ruhe zu kommen. Oder ich treffe mich mit Freunden.

Es heißt, Sie schreiben auch regelmäßig Ihre Gedanken auf?
Ja, aber ohne Zwang. Nur dann, wenn mir danach ist.

Gibt es jemanden, der das lesen darf?
(lacht) Nein. Niemand. Vielleicht irgendwann, aber momentan geht das nur mich etwas an.

Sie könnten doch auch einen Roman schreiben …
Warum nicht? Aber dafür lasse ich mir noch ein bisschen Zeit. 

Nicolle Hofmann