Anna Fischer im großen OK!-Fotoshooting

'Ich mache, worauf ich Bock habe'

Egal ob auf der Bühne, vor der Kamera oder im OK!-Fotoshooting: Newcomerin Anna Fischer liebt es, ihre Grenzen auszutesten.

Lange Zeit war sie nur „die Kleine mit der Mireille-Mathieu-Frisur“. Doch Anna Fischer, 24,  kann mehr als nur gut aussehen. Zum Beispiel schauspielern (u. a. in „Wir sind das Volk“, „Die Rebellin“). Oder singen (als Leadsängerin der Seventies-Beatband Panda). Auch für das OK!-Shooting wechselt sie von einer Rolle zur nächsten: Mal gibt sie einen punkigen Rockstar, dann die unnahbare Diva …

Welcher Look hat Ihnen beim Shooting am besten gefallen?
Am besten fand ich den Look, mit dem ich Luftgitarre gespielt habe. Die Klamotten hätte ich am liebsten behalten. (grinst)

Wie würden Sie Ihren persönlichen Stil beschreiben?
Locker und flockig. Ich trage privat lieber Kaputzenpulli und Pummelhose als Kleidchen, an denen man immer rumzuppeln muss. Aber es kommen auch mal die Momente, für die man sich he­rausputzen muss, und dann wird es cool, schick, elegant.

Haben Sie einen Make-up-Tipp für andere Frauen?
Was immer super ist: flüssiges Rouge. Wenn man sich nicht stark Schminken und trotzdem gesund aussehen will, tupft man sich das einfach auf die Lippen und Wangenknochen. Das ist in einer Minute gemacht und sieht Bombe aus!

Welche drei Beauty-Produkte haben Sie immer dabei?
Einen dunkelroten Lipgloss von Bobbi Brown, einen Concealer von Kiehl’s und Flüssig-Rouge von Benefit.  

Was kann man als Frau nie zu viel haben?

Schuhe. Man braucht hochhackige Schuhe zum Kleid, Sneakers für das legere Outfit, Stiefel, Stilettos, normale Schuhe. Ich habe vielleicht 30 bis 40 Paar, aber brauche ständig neue.  

Welche Frisur werden Sie sich nie schneiden lassen?

Ich würde mir alles schneiden lassen – auch eine Glatze. Zumindest für einen Film, aber privat müsste schon echt was richtig Heftiges vorfallen, bevor ich mir die ganzen Haare komplett ­abschneiden lasse.  

Haben Sie Styling-Vorbilder?
Ich finde zwar viele Leute toll, aber dann sage ich mir auch immer wieder: Individuell ist doch am besten. Ich mache einfach, worauf ich Bock habe.

Hatten Sie früher denn nie Idole?
Doch klar. Erst fand ich die ­Spice Girls ganz gut, dann kam Michael Jackson und danach die Nirvana-Phase. Da bin ich nur mit Schlaghosen und karierten Hemden rumgelaufen und dachte, ich bin Kurt Cobain höchstpersönlich. (lacht)

Thomas Kielhorn