Markenporträt - Bond No.9 von Laurice Rahmé

Die Französin steckt hinter der erfolgreichen Marke

„Brooklyn“, „China Town“, „Wallstreet“ oder „Central Park“ – so heißen die Kreationen der französischen Parfümeurin. Vor zehn Jahren gründete Laurice Rahmé Bond No. 9 und fing an, typische, aber auch ganz ungewöhnliche Gerüche des Big Apple in Flakons zu füllen. Eine leidenschaftliche Erfolgsstory!

Eine Liebeserklärung an die Stadt, die sie vor fast 30 Jahren zum ersten Mal besuchte und nie wieder verlassen wollte. Das war das Ziel der gebürtigen Französin Laurice Rahmé, die 2003 in der New Yorker Bond Street, in der Hausnummer 9, ihr eigenes Parfum-Imperium gründete. Hier versucht sie bis heute, den Spirit der unterschiedlichen Stadtteile in Flakons zu packen – wie eine Hommage zum Aufsprühen. 

Das Know-how hat sie. Sie arbeitete zuvor im Vertrieb der Parfumhäuser Creed und Annick Goutal. Und für den Beauty-Konzern Lan-côme eröffnete Rahmé in den 70ern eine Kette von Spas in Amerika. So kam sie damals auch in den Big Apple. Die Leidenschaft für Kosmetik mit der Liebe zur neuen Heimat zu kombinieren war dann ein logischer Schritt. Um ihr Projekt zu verwirklichen, „streunerte“ sie tagelang durch die Mega-city, immer auf der Suche nach den für den jeweiligen Bezirk typischen Gerüchen. 

Den Anfang machte Rahmé mit 16 Düften (darunter Klassiker wie das süßlich-holzige „Broadway Nite“). Die kamen an – bei New Yorkern, aber auch bei Touristen, die die Düfte als wohlriechende Souvenirs mit nach Hause nahmen. Es folgten immer neue Kreationen – alle abgefüllt in die für Bond No. 9 typischen, kunterbunten Glasflakons. 

Heute, ein Jahrzehnt später, gibt es über 70 Parfums. Und noch längst ist kein Ende in Sicht: „Im Gegensatz zu Paris ist New York ständig im Wandel. Gegenden, die noch vor fünf Jahren out waren, sind plötzlich hip“, sagt Rahmé. Bis New York also ganz und gar (be-)duftet (ist), wird es noch  dauern …

Bond sei Dank! 

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