Bewegende Crystal-Meth-Beichte von "GZSZ"-Star Eric Stehfest: "Ich ging durch die Hölle"

Der "Chris Lehmann"-Darsteller schrieb bereits einen Abschiedsbrief

Eric Stehfest war lange drogenabhängig. Der junge Mann hatte seit frühester Kindheit mit persönlichen Problemen zu kämpfen. Heute ist Eric angekommen - auch durch

Einige prominente Geständnisse, die der Öffentlichkeit preisgegeben werden, können schockieren und wären so wohl nie vermutet worden. Eric Stehfest, 26, der seit einiger Zeit in der Serie "GZSZ" als Chris Lehmann charmant für jede Menge Chaos sorgt, offenbart nun, welch krasse Vergangenheit hinter ihm liegt. Eric hat jahrelang Crystal Meth konsumiert, und legt jetzt alle Karten auf den Tisch.

Ein Leben vor dem wahren Leben

Crystal Meth gehört zweifelsohne zu den gefährlichsten Drogen der Welt, die Substanz zerstört den Körper von innen nach außen und die Konsumenten sind bereits nach dem ersten Probieren süchtig. Ein Teufelskreislauf beginnt, der am Ende ganz wenig Mensch übrig lässt ...

Auch Eric Stehfest war für viele Jahre in diesem Kreislauf gefangen. In einem Interview mit RTL gesteht der Schauspieler jetzt, was wirklich die wenigsten der Soap-Liebhaber geahnt haben. Denn vor "GZSZ" und damit dem deutschlandweiten Erfolg im TV lief im Leben von Eric ein ganz anderer Film ab. Bereits im Alter von 12 Jahren kam er zum ersten Mal mit harten Drogen in Kontakt.

Ich hatte einen Kumpel im Dorf, in dem ich gelebt habe und der ist dann in die Stadt gezogen. Kurze Zeit später habe ich ihn dann besucht und es hat nicht lange gedauert, da hatte der schon Freunde, die gekifft haben. Da saß ich dann auf dem Dachboden, wir haben Bong geraucht und ich habe gemerkt, dass ich das gut kann. Ich habe einfach gedacht, wenn ich das gut mache, dann werde ich akzeptiert und das blöde war: Ich wurde akzeptiert.

Anfangs nahm Eric nur ab und zu Crystal Meth, später dann fast täglich – bis es während seines Schauspiel-Studiums zum großen Wendepunkt in seinem Leben kam: Er erkannte, dass er ein Problem hatte. „Eigentlich einer der wichtigsten Punkte, der diese Thematik betrifft, war der Punkt, an dem ich klar aussprechen konnte: Ich bin krank und brauche Hilfe.“

"Ich ging durch die Hölle"

Gegenüber der "Bild" spricht er über den Tiefpunkt seines Lebens: 

Nachdem ich neun Tage wach war, bin ich mit dem Gedanken eingeschlafen, dass ich nie wieder wach werde. Ich hatte sogar einen Abschiedsbrief geschrieben. Nachdem ich doch aufgewacht bin, sage ich hundert Prozent „Ja“ zum Leben.

Aber trotz der Grausamkeit der Droge, eins hat Eric immer geholfen: „Ich habe während meiner Entzugsphase ein einfaches, aber sehr effektives Zeichen gefunden. Wenn man nämlich die eine Herzenslinie der einen Hand mit der Herzenslinie der anderen verbindet, dann entsteht ein lachender Mund. Dieses Zeichen steht für Kraft aus eigener Hand. Schenk dir ein Lächeln!“, so Stehfest.

Dass Eric so anfällig für die Sucht war, erklärt der Schauspieler vor allem auch mit seiner schwierigen Kindheit. 

Seit einem Jahr abstinent

Heute ist der 26-Jährige clean. Eric erzählt stolz:

Ich lebe seit einem Jahr abstinent. Kein Alkohol, keine Drogen.

Weil ihm das Thema Suchterkrankung so wichtig ist, hat Eric die Kurzfilm-Reihe "Station B3.1" produziert um die Gesellschaft auf die Hölle der Drogensucht aufmerksam zu machen. Aber nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern indem er die Realität und die harten Folgen aufzeigt, denn: „Ich ging durch die Hölle!“, erinnert sich Stehfest gegenüber RTL. Sogar das Bundesministerium für Gesundheit ist nun an einer Zusammenarbeit interessiert. Daumen hoch!

Seht hier das Video:

 

 

GZSZ-Star Eric Stehfest engagiert sich im Kampf gegen Drogen. Denn er weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, abhä...

Posted by RTL on Freitag, 28. August 2015