André Borchers Berlin-Fashion-Week-Diary Tag 2

Der It-Boy und Jung-Designer bloggt für OK! von der Modewoche in der Hauptstadt

Berlin Fashion Week - Tag 2: Termine, Termine - aber für Drinks mit Sylvie bleibt immer Zeit!

 

Ich konnte mal so richtig ausschlafen, da das erste Event, das mich interessierte das Lagerfeld Store-Opening in der Neuen Schönhauser Straße war. Ich wollte ja schließlich die Comic-Kollektion, die mir so bekannt vorkommt, unter die Lupe nehmen.

Um 14 Uhr ging es los, also stellte ich mir den Wecker auf 10 Uhr, um meinen grippalen Infekt nochmal so richtig auszukurieren. Leider hatte der Regen des Vorabends meine frisch geglätteten Haare zu Beachwaves einer ganz unschönen Art verwandelt.

Das konnte ich so nicht in Kauf nehmen und bestellte kurzerhand ein Glätteisen in mein Hotelzimmer. Dieses befindet sich übrigens in einem der wenigen 8-Sterne-Hotels in Berlin, dessen Namen ich allerdings anonym halten muss. Ich kann ja nicht verantworten, dass hier bald meine 82 Millionen Fans aufkreuzen - oder wieviele Einwohner hat Deutschland nochmal? ;)

Das bestellte Glätteisen erreichte mich nach wenigen Minuten, doch leider wurde vergessen, mir den passenden Stylisten mitzuliefern, also dachte ich mir: Selbst ist der Mann! Mein IQ gibt es allerdings nicht her, elektronische Artikel zu benutzen. Der ganze Schuss ging also nach hinten los - ich schaffte es innerhalb kürzester Zeit, das Glätteisen zu einer immensen Explosion zu bringen. Völlig erschrocken war ich im wahrsten Sinne des Wortes total aus dem Häuschen - um mich schnell nach einem geeigneten Coiffeur umzuschauen.

Inzwischen war es 12.30 Uhr und nach sieben Versuchen fand ich den Meister persönlich, der mir die Waves zu einer perfekten Frisur drapierte. Um 14 Uhr konnte ich dann endlich in großer Verspätung losfahren, da ich vor Ort mit meiner Freundin Sylvie van der Vaart verabredet war.

In meiner Aufregung gab ich nun die Schönhauser Straße in mein GPS ein und wunderte mich, als ich nach 37-minütiger-Fahrt plötzlich bei einem Handel für Pferdenahrung ankam. Leider vergaß ich, dass ich ja in die NEUE Schönhauser Straße musste. Schnell behob ich das Problem und kam genau mit einer einstündigen Verspätung bei Karl Lagerfeld an.

Hier lernte ich den CEO der Marke und die langjährige Assistentin Karls kennen. Auch die Storemanagerin nahm mich freundlich auf. Doch leider fehlte von Sylvie jede Spur.

Die "Wartezeit" vertrieb ich mir mit Barbara Becker und anderen lustigen Menschen und natürlich mit den lustigen Comics, die meiner Kollektion doch sehr ähneln. Das Highlight war dann aber Karls Leoparden-Tuch, das ausschaut, als käme es aus meiner "André Borchers für Otto" Kollektion. Zufällig trug ich die Hose aus meiner Kollektion und schoss ein Vergleichsfoto - schaut mal in der Fotogalerie.

Um 17 Uhr trudelte dann Sylvie ein, doch wir wurden so stark von der Presse belagert, dass wir unsere privaten Gespräche auf 22.30 Uhr zu einem Drink im Soho House verlegten. Sicher ist sicher!

Ich ging also um 18.30 Uhr weiter zu einer gelungenen Fashioninstallation von dem Designerduo Aquilano Rimondi - es wird gemunkelt, sie seien die neuen Dolce und Gabbanas. Hier lernte ich die internationale Pressesprecherin des Labels kennen sowie die Designer höchstpersönlich.

Doch mein Hungergefühl ließ mir nicht viel Zeit und schnell rauschte ich weiter in den Weinladen um die Ecke. Hier gab es eine Tapasplatte der ganz besonderen Art. Doch wieder holte mich der Zeitdruck ein, denn ich musste ja schon längst bei Bottega Veneta am Kurfürstendamm sein - schnell raste ich durch halb Berlin um dann vor Ort auf Jochen Schropp zu treffen, der mir von seinen großen USA Reiseplänen berichtete.

Zwei Events standen noch auf meinem Plan, Kauffeld und Jahn Couture und The Shit Shop von Bonnie Strange. Ich musste ja mit allem vor 22.30 Uhr fertig sein. Also eilte ich zu Kauffeld und Jahn Couture und erblickte rosé-farbene Stretchlimousinen vor dem Eingang. Ein Security-Beamter verriet mir, dass gerade das halbe Dschungelcamp inklusive Kader Loth, oder wie diese Dame auch immer heißen mag, angekommen sind. So schnell hatte ich meinen Rückwärtsgang noch nie eingelegt, um vor irgendetwas zu flüchten...

Also entschloss ich mich, schnell zu der Bonnie Strange Aftershow-Party zu gehen, wo ich leider den Hintereingang erwischte… Mehr dazu findet Ihr in der Bildergalerie!

Schnell huschte ich weiter ins Soho House und ließ den Abend mit Sylvie bei einem netten Gläschen Wein ausklingen.

Trotz Glätteisen-Dilemma ein gelungener Tag.

Euer André.

So war mein Tag 1 auf der Fashion Week in Berlin

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