In love mit James Blake beim Dockville-Festival

Eine Darbietung der Extraklasse

Dockville, Dockville, Dockville - unter dem Namen konnte ich mir als Ruhrpottkind zunächst nicht viel vorstellen, doch die Hamburger versicherten mir, dass es DAS Festival in der Hansestadt ist.

Drei Tage mit Sonne und tollen Bands standen vor mir. Bereits beim Ankommen am Festivalgelände spielte nicht nur das Wetter mit, sondern auch die Kulisse ließ keine Wünsche offen - an dem mit Industriebauten gesäumten See stellte sich gleich das richtige Festivalfeeling ein.

Mein persönliches Highlight war am Samstag der Auftritt des Briten James Blake. Doch bis zu seinem Auftritt am Abend genoss ich mit Tausenden anderer feierlustiger Festivalbesucher in der senkenden Sonne den Auftritt von unter anderem der Band WhoMadeWho, die die Menge mitriss.

Als dann endlich langsam die Dunkelheit einbrach, dauerte es nicht mehr lange bis zu seinem Auftritt: Blake betrat in einem langen schwarzen Mantel die lila ausgeleuchtete Bühne und nahm an seinem Keyboard platz.

Danach folgte eine Darbietung der Extraklasse. Geflasht von seinen elektronischen Dubstep-Beats war ich in melancholischer Trance - bis, ja bis ein Mann sich umdrehte und fragte, wer das denn sei und ob er bekannt ist? Ich schüttelte nur entsetzt den Kopf. Was für ein Banause, dachte ich mir.

Nach diesem Abend war ich berauscht und bin es bis heute. Das Dockville hat das gehalten, was es versprochen hat …

Seht hier den Auftritt von James Blake beim Dockville-Festival:

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