Schnell verdientes Geld mit James Franco bei BMW

Mit James Franco und Sienna Miller zu Gast beim neuen BMW i3

Wir wurden eingeladen zur Enthüllung des neuen BMW i3, ein Auto ganz ohne Sprit. Für dieses Highlight ließ der bayrische Autobauer James Franco und Sienna Miller nach London einfliegen. Wie viel sie für diesen Abend kassierten und warum Franco so glasige Kifferaugen hatte waren die Tuschelthemen des Abends ...

 

Sie waren die Stargäste des Abends. Klar gab es noch ein wenig Londoner Lokal-Prominenz, aber gewartet hat jedes TV-Team, jeder Partygast und jeder Journalist am Ende doch nur auf James Franco und Sienna Miller. Diese Zwei sollten den neuen BMW i3, ein Elektroauto, enthüllen. Nach etlichen Gesichtern, die ihr zu Hause im britischen Reality-TV haben, näherte sich ein Menschenball aus Blitzlichtern und „Sienna! Sienna!"-Rufen. In einem fragwürdigen Blümchenkleid von Dolce&Gabana beeilte sie sich an den Reportern vorbei zu kommen. Für kleine Interviews am spärlich besetzten roten Teppich war keine Zeit.

Nur kurz danach, aber trotzdem weit hinter dem Zeitplan trudelte, mit noch größerer Aufmerksamkeit, Hollywoodstar James Franco ein. Da wurden auch die britischen B-Promis mal zu Schaulustigen. Mit glasigem Blick schlenderte Franco über den Teppich, kam auf die Journalisten zu, als sie ihn ansprachen und wurde vom Management in Richtung Fotowand geschoben. „Der ist doch bekifft!", tuschelten schon die ersten Leute. Mit einem glasig-klaren "Was mache ich hier eigentlich?"-Ausdruck im Gesicht verschwand er Backstage.

Das war im Grunde genommen die Frage, die sich viele stellten. Franco, der sich gerne als tiefgründiger Künstler inszeniert und weniger als artig grinsendes Hollywood-Sternchen als Werbefigur für eine Automarke? Schon als er das Werbegesicht von Gucci wurde, wunderten sich Fans. „50 Scheine kassiert der Kerl hier für diese alberne Nummer!", beschwerte sich der Londoner Architekt José Espinas.

Dann der Augenblick, um den es sich eigentlich drehen sollte. Der neue BMW wurde enthüllt. Zugegeben, dass Design des Benzin freien Flitzers polarisierte. Etwas zu spacig für den Geschmack der meisten. James Franco konnte sich das Lachen kaum verkneifen. Auf spätere Nachfrage wandt er sich: „Nein also, Sienna und ich haben über eine lustige Szene in einem Film geredet."

Ehe er und Sienna wieder verschwinden konnten, versuchte sie noch eher schlecht als recht die Presse davon zu überzeugen, dass sie einen anderen Grund als ein paar leicht verdiente Dollars hatten um dort den Wagen zu enthüllen. „Ich bin ja kein Wissenschaftler, aber ich weiß soviel, dass abgasfreies Autofahren gut für die Umwelt ist", sehr geistreich Herr Franco.

Sienna Miller spielte die Mama-Karte. „Ich denke bei umweltfreundlichen Autos an mein Kind und an die Zukunft." Diese Sätze spulten sie ungeachtet der Fragen, die ihnen gestellt wurden immer wieder ab. Die Frage nach seinem ersten Kuss beantwortete Franco mit:„Das hat nichts mit Autos zu tun und gehört hier nicht her." Haben wir das also auch geklärt.

Viele fragen sich, was wohl dahinter steckt, dass er abwechselnd in Blockbustern und dann wieder in kleinen Independent-Filmen auftaucht und dann auch noch sehr eigenwillige Bilder malt, die weit entfernt sind vom Hollywood-Glam. Die Antwort lieferte die nebenberufliche Werbefigur an diesem Abend selbst: Ein ziemlich pfiffiges Geschäftsmodell. 

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