Aktion gegen Homophobie - Stars bloggen auf OK!


Flagge zeigen und mutig Stellung beziehen! Mit der Aktion „Du bist OK! – Ich bin gegen Homophobie“ setzt sich OK! für Toleranz und Akzeptanz von Schwulen und Lesben ein. Ab sofort bloggt täglich ein Star und äußert sich dazu, warum er sich für die Aktion einsetzt.

Tobey Wilson, Tenor und Entertainer, 36:

„Ich bin gegen Homophobie, weil ich sehr oft für schwul gehalten werde, was ich gar nicht schlimm finde. Denn prinzipiell ist es eine Auszeichnung, weil die meisten homosexuellen Männer sehr attraktive, eloquente und nette, freundliche, offene Menschen sind. Meinem Bruder geht es da wie mir. Wir haben eine sehr enge Beziehung zueinander und laufen mitunter auch mal händchenhaltend durch die Gegend.

Im vergangenen Jahr waren wir in einem kleinen Ort auf einer Freilichtbühne, liefen händchenhaltend und umarmend umher, hatten passenderweise auch noch einen rosa Schirm dabei, weil es regnete. Als wir uns dann auf unsere Plätze setzten, hörte ich von ringsherum - ich will nicht sagen diskriminierende Kommentare, aber immer hin: 'Die Schwulen da!' Dann drehte ich mich um erklärte, dass das mein Bruder ist und dass wir beide stockhetero sind. Mit einem Schlag wurde der Herr dann freundlich.

Das zeigt, dass es auf dem Land noch eher Vorbehalte gibt als in der Stadt. Aber ich muss auch sagen, es gibt unter den Homosexuellen Typen, die sehr affektiert und heiteitei sind - die ruinieren das Image der Homosexuellen und sorgen dafür, dass Homosexuelle in der Gesellschaft manchmal anders bewertet werden. Der Großteil der Homosexuellen sind tolle, ganz normale Männer. Ich bin zehn Jahre am Theater gewesen, da waren die Tänzer schon immer schwul - und das war das Normalste in der Welt.“

Lest hier den Kommentar von Sarah Knappik. 

Lest hier den Kommentar von Rolf Scheider.

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