Bollywood-Star Veena Malik zu 26 Jahren Haft verurteilt!

Es geht um angebliche Gotteslästerung

Veena Malik versteckt ihren Körper nicht Sie ist Mutter eines Kleinkindes Jetzt soll sie für 26 Jahre in ein Gefängnis wandern 

Der pakistanischen Bollywood-Schauspielerin Veena Malik und ihrem Ehemann Asad Bashir Khan drohen 26 Jahre im Gefängnis. Die 30-Jährige und der Geschäftsmann sollen sich in einer vermeintlich blasphemischen Show strafbar gemacht haben. 

Gotteslästerung?

​Veena Malik war in einer Sendung des pakistanischen TV-Kanals "Geo News" in einer Szene zu sehen, die an die Hochzeit der Tochter des muslimischen Propheten Mohammeds erinnern soll und bei der ein Qawwali, ein religiöses Lied gespielt wird. Eigentlich wollte Malik mit dem Auftritt ihre eigene Hochzeit mit Asad Bashir Khan nachstellen; auch Mir Shakil-ur-Rahman, dem Besitzer der Mediengruppe, zu der der Sender "Geo News" gehört, droht eine schwere Strafe.

Muslime empört über die TV-Show

Nun zitiert der "Guardian" einen Teil aus der Urteilsbegründung:

"Die böswilligen Handlungen der genannten Täter erzürnten alle Muslime des Landes und verletzten deren Gefühle. Dies kann nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Solche Tendenzen gilt es strikt zu unterbinden."

Malik, ihr Ehemann und der gemeinsame Sohn haben Pakistan verlassen, der Sender und die Moderatorin der Show veröffentlichten Entschuldigungen an die pakistanische Bevölkerung. In einem Gespräch mit "Gulf News" aus Dubai gibt sich die Schauspielerin aber selbstsicher und furchtlos:

"Die Gerichtigkeit wird siegen"

"Ich habe Vertrauen in die Gerichte Pakistans. Wenn das finale Urteil kommt, wird die Gerichtigkeit siegen. Mir wird nichts schlechtes widerfahren", wird Malik zitiert. Die junge Mutter sei sich sicher, nichts falsches getan zu haben und zweifelt die Rechtmäßigkeit des Urteils an. In den kommenden Tagen möchte sie nach Pakistan zurückkehren.

Dem Paar und Mir Shakil-ur-Rahman droht ferner eine Geldstrafe von 3 Millionen Rupien (ca. 10 000 Euro) und alle drei müssen ihre Pässe abgeben.