Brangelina: Shiloh Jolie-Pitt möchte John genannt werden

Die älteste leibliche Tochter von Brad und Angelina möchte noch immer lieber ein Junge sein

Prinzessinen-Träume und schicke Kleidchen scheinen nichts für Brangelina-Spross Shiloh Jolie-Pitt zu sein. Seit über vier Jahren kleidet sich die älteste leibliche Tochter von Angelina Jolie, 39, und Brad Pitt, 51, nun schon lieber wie ihre älteren Brüder Maddox, 13, und Pax, 11. Doch allein bei Jungsklamotten bleibt es nicht. Auch ihren Namen möchte die 8-Jährige nun hinter sich lassen. Fortan soll das Abbild ihrer Eltern nur noch auf den Namen John hören. 

Eifert sie ihren älteren Brüdern nach?

Weißes Hemd, schwarze Krawatte, die Haare streng nach hinten gegelt. Als Shiloh Jolie-Pitt Anfang dieser Woche bei der Premiere von "Unbroken" mit ihren Brüdern und ihrem berühmten Dad über den roten Teppich läuft, sieht es ganz so aus, als würde Brad mit seinen drei Söhnen unterwegs sein. 

Äußerlich sieht man der kleinen Shiloh nicht an, dass es sich um die älteste leibliche Tochter des Hollywood-Paares handelt, glaubt man den Äußerungen ihrer berühmten Eltern, so ist das auch mehr als gewollt. Während viele anfangs eine Phase vermuteten, geht Shiloh nun den nächsten Schritt. Denn wie Brad in einem Interview verriet, hört die 8-Jährige zu Hause nur noch auf den Namen John. 

"Sie möchte lieber ein Junge sein"

Mittlerweile soll die ganze Familie sie bei ihrem Wunschnamen ansprechen. Doch was steckt hinter dieser Entscheidung. Kann Shiloh in ihrem jungen Alter wirklich schon davon überzeugt sein, lieber als Junge leben zu wollen? Bereits 2010 erklärte Jolie in einem Interview mit der "Vanity Fair": "Sie möchte ein Junge sein. Also mussten wir ihr die Haare schneiden. Sie mag es auch Jungssachen zu tragen. Sie denkt, sie wäre einer ihrer Brüder."

Geschlechtsidentitätsstörung oder nur eine Phase?

Doch wie reagieren Eltern in solchen Fällen richtig? Sind Klamotten und Namensänderung bereits erste Anzeichen für eine Geschlechtsidentitätsstörung? Psychologin Linda Blair erklärt im Interview mit dem britischen "Telegraph": "Es könnten so viele Sachen sein, die nicht auf diese Diagnose hinauslaufen würden. Gerade bei Kindern mit älteren Geschwistern des anderen Geschlechts ist es häufig so, dass sie sie kopieren wollen. Das ist eine ganz normale Phase für viele Kinder." 

Ihr Ratschlag: Beobachten, akzeptieren und abwarten. "Falls es ein Aufmerksamkeitsproblem ist, wird es weggehen. Wenn sie sich einfach ausprobieren wollen, haben sie das Recht, dies zu tun. Und wenn es wirklich wahr ist, dann sollte man ihnen die Zeit geben, damit sie sich darüber wirklich im Klaren werden."