Das ist jetzt ultra-hot: Strobing & Baking

Die neusten Beauty-Trends sind mega-glow und ultra-matt

Achtung Ladys, es gibt zwei neue Beauty-Vokabeln. Was sie bedeuten, warum diese Make-up-Trends so angesagt sind und wie sie funktionieren, erklärt unser Profi-Visagist Markus Zilling, Make-up Artist bei Mac und Senior Eventteam Member.

Strobing = Mega-Glow

Strahlen soll der Teint, knackig und frisch aussehen, klar. ­Strobing ist quasi der neue Begriff für das, was wir bisher als Highlighten kennengelernt haben. Die Partien des Gesichts, auf die eh mehr Licht fällt, wie Kinn, Wangen, Nase, Stirn werden zusätzlich betont. Jedoch nicht dunkel, sondern mit hellen Akzenten. Der Begriff stammt von der licht­reflektierenden klassischen Discokugel. Sie fängt das Licht ein und strahlt es in alle Richtungen (ab). Am schönsten wirkt Strobing, wenn es ganz natürlich aussieht.

1. Leuchte-Teint Hierfür das Strobing-Produkt („Strobe Cream“, Mac) auf das gesamte ­Gesicht auftragen. Der Glow-­Effekt ist sofort sichtbar. Anschließend die gewohnte Foundation mit einem Make-up-Pinsel (Nr. 187, Mac) sanft in die Haut einarbeiten. Sparsam Puder auftragen, so bleibt das Strahlen erhalten.

2. Hilfsmittel Unerlässlich für einen professionellen „­Strobe Look“ sind ein ­weicher Pinsel und eine „Strobe Cream“ mit einem sanften Farbschimmer. Die ­passende ­Foundation dazu sollte eine leichte Deckkraft haben.

3. So gelingt der Look Eine gestrobte Haut sollte immer natürlich und schön frisch ­aussehen, daher unbe-dingt das ­Produkt nur ganz dezent auftragen. Weniger ist mehr!

4. Gezielt Highlights setzen Jede Haut wirkt durch Strobing noch schöner. Dieser Trend ist unabhängig von Hauttyp und Alter. Wer allerdings zu öliger Haut neigt, sollte sich für eine matte Foundation entscheiden und den Strobe-Effekt nur auf den Wangenknochen, am Augenwinkel oder über den Lippen anwenden. Hierfür die „Strobe Cream“ sanft über die Foundation tupfen.

5. Frische-Kick Ein Geheimtipp: ein Blush in einem satten Rosa wählen. Das Produkt in einer Mikromenge sanft auf dem vorderen Wangenknochen auftragen und verblenden. Das gibt der Haut eine zusätzliche Frische.

Baking = ultra-matt

Fixieren & mattieren ist das Gebot der Stunde! Der Begriff leitet sich tatsächlich vom Backen ab, denn Make-up und viel heller (!!) Puder sollen Zeit haben, miteinander zu verschmelzen. Diesen Trick nutzen viele Stars, die damit bestimmte Gesichts­partien wie die ­untere Augenpartie, Wangenknochen oder den Nasenrücken ­plastisch hervorheben.

1. So gelingt der Look Um den Bereich um die Augen aufzuhellen, die gesamte Augenpartie mit einem matten, hellen Concealer abdecken und ausblenden. Besonders frisch sieht es aus, wenn der Concealer einen rosigen Unterton hat. Nun reichlich pflegenden Puder ­(„Mineralize Skinfinish“, Mac) in etwa drei Nuancen heller mit einem Pinsel über den Concealer streichen und wiederholen. Somit verbindet sich der Concealer mit dem Puder, und der Überschuss wird vom Pinsel sanft entfernt.

2. Hilfsmittel Ideal eignen sich matte Concealer und samtige Puder. Dadurch wirkt die Haut besonders fein. Ein weicher Pinsel hilft, das
Ergebnis zu optimieren.

3. Profi-Trick Baking wirkt besonders schön, wenn alle Texturen miteinander verfließen. Daher den Concealer immer gut ausblenden und den Puder so lange einarbeiten, bis er sich vollständig mit dem Concealer verbunden hat.

4. Vorsicht bei Fältchen ­Dieser Look wirkt vor allem auf einer feinen, glatten Augenpartie. Wer zu trockener Haut neigt, ­sollte den Puder etwas reduzieren.

5. Wirkung verstärken Damit der Effekt noch deutlicher hervorgehoben wird, einfach mit einem Bronzing Powder die Wangenknochen konturieren.