Das neue IN-Frühstück: Stars schwören auf Haferbrei

Ein neuer Foodtrend erobert die Frühstückstische

Belegte Brötchen, Eier und Speck – das war einmal! Ein neuer Trend erobert unsere Frühstückstische: Immer mehr Promis und Food-Blogger setzen auf – tadaa! – warmen Haferbrei. „Porridge“ oder „Overnight Oats“ genannt, sind die zarten Flocken in Milch oder heißem Wasser inzwischen in Szene-Cafés von Berlin bis Zürich auf der Frühstückskarte gelandet.

Völlig zu Recht – sagen Ernährungswissenschaftler. Viele berufen sich dabei auf die ayurvedische Ernährungslehre, die davon ausgeht, dass „Agni“, das Verdauungsfeuer, am Morgen erst einmal entfacht werden muss. Darum sollte die erste Mahlzeit des Tages warm und gut verdaulich sein.

Was macht den Brei so gesund?

Der Mix aus Getreideflocken, Nüssen und Früchten ist genau das Richtige, um den Stoffwechsel sanft auf Touren zu bringen. Er schont den Magen und das Getreide darin versorgt den Körper mit Eiweiß, Fett, Kohlenhydraten, Vitaminen, Ballast- und Mineralstoffen. Ein weiteres Plus: Man bleibt lange satt – denn es dauert vergleichsweise lange, bis unser Körper die Getreidestärke abgebaut hat. So bleibt der Blutzuckerspiegel im Lot. Das heißt: keine Heißhungerattacken!

 

 

Wie kann ich ihn aufpimpen?

In Bio-Fachgeschäften gibt es inzwischen eine Riesen-Auswahl an Frühstücksbreien – von Basis-Produkten bis zu reichhaltigen Mischungen mit einem hohen Anteil an Nüssen, Obst und Trockenfrüchten. Schwer im Kommen sind Superfood-Varianten mit Chiasamen, Matcha oder Aroniabeeren. Die liefern besonders viele Mineralstoffe.

 

 

Mornings w oatmeal I put chia seeds, walnuts, cranberries, bananas, blueberry and almond milk in mine.

Ein von Hi I'm CeeJay (@chanteljeffries) gepostetes Foto am

 

Übrigens: Frühstücksbreie mit einem hohen Anteil an basenbildenden Zutaten wie Buchweizen oder Erdmandeln wirken sich extrem positiv auf den Säuren-Basen-Haushalt aus.

 

 

Was kommt noch rein?

Doppelt so viel Flüssigkeit wie feste Zutaten – das ist die Faustregel. Also einfach: Heißes Wasser, Milch von der Kuh bzw. aus Soja, Hafer oder Mandeln zum Getreide gießen, aufquellen lassen – fertig!