Das sind die Sommertrends 2015

Alle Trends auf einen Blick

Japanische Kimono-Stoffe inspirieren die Designer in der Saison 2015 Sonne, Wärme, Licht - Gelb ist eine Wohlfühlfarbe ​Der Marine-Look zählt wie der Safari-Look und die Blumenprints zu den Dauerbrennern der Sommermode. 

Altbekanntes in neuem Gewand – so könnte das Motto für den Modesommer 2015 lauten. Trends wie der Marine- und Safari-Look, Blumenprints und runde Sonnenbrillen waren schon früher auf den Laufstegen der Welt zu sehen. Langeweile kommt dabei aber nicht auf, denn die Designer überraschen in der aktuellen Saison mit frischen, tragbaren Interpretationen der beliebten Dauertrends.

1. Blumenprints

Blumenprints gehören jedes Jahr zu den Frühlings- und Sommertrends. In diesem Jahr verzichten Designer wie Dolce & Gabbana oder Louis Vuitton jedoch auf verspielte Romantik und Pastelltöne. Stattdessen sind die Blumenprints 2015 von japanischen Kimono-Stoffen und historischen Tapeten inspiriert. Dunklere und gedeckte Farbtöne wie Weinrot, Schwarz und dunkle Blau- und Grüntöne sind für die neuen Blumenprints charakteristisch.

Stylingtipps:
  • Weniger ist mehr: Blumenprints sollten nicht mit anderen Mustern und vielen Farben kombiniert werden, damit das Outfit nicht überladen wirkt.
  • Die richtige Blume für jede Figur: Große Blumenmuster machen schlanker, kleine Muster tragen auf.

 

2. Safari – und Military-Look

Nicht zuletzt durch Stars wie Naomi Campbell ist der Safari-Look wieder in aller Munde (mehr dazu im Beitrag vom Handelsblatt). Khakifarben, Sand- und Erdschattierungen sowie natürliche Grüntöne dominieren auch den Military-Look in den neuen Kollektionen von Ralph Lauren, Jason Wu und Marc Jacobs. Eine Neuerung in diesem Jahr: Die auffälligen Camouflage-Muster werden aus den Kreationen verbannt, wodurch sich die Outfits besser mit anderen Farben kombinieren lassen.

Stylingtipps:

  • Alltagstauglich: Kombiniert mit Weiß und Grau kann man die Looks auch gut im Büro tragen.
  • Veredelt: Goldschmuck und Ketten mit großen Steinen verleihen Safari- und Military-Look einen luxuriösen Touch.
  • Abwechslungsreich: Es muss nicht immer Ton in Ton sein. Khakifarben und Erdschattierungen lassen sich auch mit Weinrot und Dunkelblau tragen. Mutige kombinieren die Outfits mit Pink oder Lila.

Die Wiederkehr des Safari- und Military-Looks beschert auch der bequemen Cargohose ein Figur-freundliches Comeback. Denn die neuen Cargohosen sind schmaler geschnitten, außerdem werden die typischen, aufgenähten Taschen an Knien und Oberschenkeln dezenter und tragen so weniger auf.

 

3. Overall

Ursprünglich eine praktische Arbeitsbekleidung für Männer, hat der Overall schon lange seinen Platz auf den Laufstegen der Welt gefunden. Auch 2015 gehört er zu den Sommertrends und ist bei den Stars beliebt. So trägt Olivia Munn eine sommerliche Variante des Overalls als arm- und beinfreies Playsuit. Das praktische an diesem Outfit: „Ein Ganzkörperanzug kann weder verrutschen, noch falsch kombiniert werden. Mit einem Overall ist man immer gut angezogen.“ (Quelle: www.zeit.de).

 

4. Runde Sonnenbrillen

Dieses Accessoire schafft in diesem Jahr den Zeitsprung aus den 70er-Jahren auf die Laufstege und avanciert zum Lieblingsstück der Stars. So kombiniert Michaela Kerr auf dem Weg zum Flughafen eine schwarze, runde Sonnenbrille mit einem blau-weißen Printkleid.
Die britische Sängerin und Schauspielerin Rita Ora trägt die runde Oversize-Brille zu einem schlichten Outfit aus Jeans, weißem T-Shirt und Sneakers.

Stylingtipp: Runde Brillen sind vor allem für herzförmige Gesichter geeignet. Sie kaschieren eine breite Stirn und spitze Kinnpartien.

 

5. Die Farbe Gelb

Die fröhlichste Farbe in der Farbskala sorgt in diesem Jahr auch in modischer Hinsicht für gute Laune.

Besonders angesagt in dieser Saison sind kühle, grünstichige Gelbtöne. Aber Vorsicht: Nicht jedem Hauttyp stehen die kühlen Töne. Wer seinen Hauttyp kennt, kann sein Outfit optimal mit den passenden Farben kombinieren. Ausführliche Infos und Tipps zu den Hauttypen gibt es auf www.cecil.de.

  • Kalter Hauttyp: Der Sommer- und der Wintertyp zählen zu den sogenannten kalten Hauttypen. Sommertypen haben meist blaue, graue oder grüne Augen und eine sehr helle Haut. Wintertypen treten in zwei Ausprägungen auf: Mit sehr heller, fast durchscheinender Haut und dunklen Haaren oder als südländischer Typ mit olivfarbener Haut. Sowohl Sommer- als auch Wintertyp kommen am besten in kühlen, grün- oder blaustichigen Gelbtönen zur Wirkung.
  • Warmer Hauttyp: Zu den warmen Hauttypen gehören die Frühlings- und Herbsttypen. Frühlingstypen haben eine helle Haut, die zu Sommersprossen neigt, helle bis rehbraune Augen und blonde bis rötliche Haare mit leichtem Goldstich. Die Haut der Herbsttypen tendiert zu Beigetönen. Ihre Augenfarbe reicht von olivgrün über rehbraun bis schwarzbraun, die Haare sind von Braun- und Rottönen geprägt. Warmen Hauttypen stehen warme Gelbtöne mit leichtem Orangestich oder cremige Mischtöne aus Gelb und Elfenbein.

Stylingtipp: So wirkt Gelb in Kombination mit anderen Farben

  • Frisch und energetisch: Gelb harmonisiert hervorragend mit der Komplementärfarbe Violett.
  • Nicht zu übersehen: In Kombination mit anderen starken Farben wie Pink oder Türkis wird der Look zum auffälligen Hingucker.
  • Edel: Gelb kann auch ruhig und elegant wirken, wenn es zu Weiß oder Grau- und Beigetönen getragen wird.

 

6. Marine-Look

Der Marine-Look zählt wie der Safari-Look und die Blumenprints zu den Dauerbrennern der Sommermode. Auch in diesem Jahr holen Designer wie Phoebe Philo, Christopher Kane und Anthony Vaccarello die beliebte Seemannskluft zurück auf die Laufstege.

Querstreifen, Ankerprints und die Farben Blau, Weiß und Rot sind die typischen Merkmale des Marine-Looks. Das Gute am Look: Es muss nicht immer das teure Stück aus dem Designerladen sein. Mit ein paar einfachen Basics lässt sich der Marine-Look ganz einfach zusammenstellen.

  • Variante 1: Ein gestreiftes Shirt in den Marinefarben Blau und Weiß mit einer korallenroten Hose kombinieren. Dazu dunkelblaue oder weiße Espadrilles.

Stylingtipp: Je schmaler die Querstreifen eines Outfits, umso weniger tragen sie auf.

  • Variante 2: Ein leichter Strickpulli in Naturweiß kombiniert mit einer dunkelblauen Leinenhose. Für den typischen Marine-Look einmal die Hosenbeine umkrempeln, so dass die Knöchel freibleiben.

Stylingtipp: Dieses Outfit wirkt am besten ohne Strümpfe und Socken.

  • Variante 3: Ein bodenlanges, gestreiftes Kleid, kombiniert mit schlichten Zehenstegsandalen. Zum Blickfänger wird das Outfit durch auffällige Accessoires: Sonnenhüte in den Marine-Farben, Handtaschen mit Seepferdchen, Wellen- oder Ankermustern und die angesagten Oversize-Sonnenbrillen mit runden Gläsern.

Stylingtipp: Locker fließende Kleider mit einer leichten Taillierung sind ideal, um kleine Problemzonen zu kaschieren und stehen jedem Figurtyp.

  • Variante 4: Das Streifenshirt als Business-Kombi. Den Klassiker unter den Marine-Basics hat Coco Chanel der Modewelt beschert, nachdem sie im Urlaub von den blau-weiß gestreiften Uniformen der bretonischen Fischer inspiriert wurde. Es lässt sich, mit den richtigen Accessoires, in jeden Look verwandeln, von rockig bis edel. Für den Tag im Büro mit schlichtem, weißen oder dunkelblauen Bleistiftrock kombinieren, dazu ein marineroter Blazer als Hingucker und dunkelblaue Pumps – fertig.

Stylingtipp: Das klassische Streifenshirt hat einen U-Boot-Ausschnitt, der die Schulterlinie betont. Er ist gut geeignet, um von breiten Hüften und Oberschenkeln abzulenken und lässt kleine Oberweiten fülliger erscheinen.

  • Streifenshirts sind mittlerweile in allen Ausschnitt-Formen verfügbar. Wer Oberkörper und Hals optisch strecken und verschlanken möchte, sollte zu einem Shirt mit einem schmalen, tiefen Ausschnitt greifen.