"Der Torwart": Das Leben des verstorbenen Robert Enke soll verfilmt werden

Witwe Teresa Enke hat der Produktion der Dokumentation zugestimmt

Es war eine tragisches Ende, das das Leben von Robert Enke (†32) nahm, als er vor fünf Jahren infolge schwerer Depressionen Selbstmord beging. Seine Frau Teresa, 36, hat nun einer Verfilmung des Lebens von Enke zugestimmt, bestätigte der Geschäftsführer der Robert-Enke-Stiftung, Jan Baßler.

Die Dokumentation soll 2015 durch den hessischen Regisseur Klaus Stern produziert werden und den Namen „Der Torwart“ tragen. „Teresa Enke hat ihre Zustimmung gegeben und wird ebenfalls in dieser Dokumentation vorkommen“, so Baßler.

"Der Torwart" wird Enkes Leben zeigen

Heute, 7. November, eröffnete die Ehefrau des verstorbenen Fußball-Torwarts zusammen mit Baßler außerdem eine Ausstellung in Hannover, die ebenfalls Einblicke in das Leben von Robert Enke gibt. „Es war ein Herzenswunsch von mir, die Sachen zu zeigen, die ihn ausgemacht haben“, so Teresa.

Suizid nach Depressionen

Im November 2009 hatte Enke sich das Leben genommen, nachdem er lange an Depressionen gelitten hatte. Mit Aktionen wie der Ausstellung und der Doku gedenkt Teresa nicht nur ihrem verstorbenen Mann, sondern erregt auch Aufmerksamkeit für das Krankheitsbild von psychisch kranken Sportlern.

Herzenswunsch von Teresa Enke

Teresa Enke wünscht sich noch mehr Anlaufstellen für diese. „Robert und ich waren damals allein auf weiter Flur“, so die Witwe des Torhüters. „Die Stiftung und ich wollen, dass kranke Sportler schnell die Möglichkeit haben, sich von entsprechenden Sportpsychiatern helfen zu lassen“, erklärte sie.