Die Geissens: "Fürst Albert isst bei uns zu Abend"

OK!-Coverstory: Die Kultmillionäre Carmen & Robert Geiss sprechen erstmals über ihr geheimes Leben in Monaco

Durch den Verkauf von So berichtet die aktuelle Ausgabe von OK! Weltreise: 2013 kaufte Robert Geiss die 40 Meter lange Yacht Die Auswanderer bei

Sie geben in ihrer Doku-Soap ("Die Geissens - Eine schrecklich glamouröse Familie", RTL II) fast alles von sich preis! Trotzdem gibt es noch einiges, was wir über Carmen, 50, und Robert Geiss, 51, bisher nicht wussten. Mit uns sprechen sie erstmals über ihr Leben in Monaco.

Vor 20 Jahren wanderten Sie nach Monaco aus. War es nicht komisch, nach dem Ende der Urlaubszeit einfach zu bleiben? 

Robert: Genau das ist der springende Punkt. Es hat mich schon damals begeistert, wenn ich am Flughafen Leute gesehen habe, die Touristen verabschiedet haben, anschließend in ihr Auto gestiegen und im Urlaubsparadies geblieben sind. Genau das wollten wir auch, deshalb haben wir ja so hart gearbeitet damals, um da leben zu können, wo andere Urlaub machen.

Kennt man als Millionär in Monaco auch die Fürstenfamilie?

Robert: Ja. Der Albert ist jeden Freitag bei uns zum Abendessen. Carmen Robääärt! Das stimmt nicht.

Robert: Aber Fürst Albert ist Präsident vom Yacht-Club in Monaco, in dem ich seit 15 Jahren Mitglied bin. Ich wurde wie jeder, der dort aufgenommen wird, persönlich von Albert begrüßt und eingeführt. Aber bei 33.000 Einwohnern in Monaco kennt der sowieso fast jeden. 

Carmen: Man läuft sich schon mal über den Weg und sagt guten Tag.

Carmen Geiss: "Ich würde auch Toiletten putzen gehen"

Aber legt man als Eltern die Messlatte nicht sehr hoch, wenn die Kinder in einem ​Millionärsort wie Monaco aufwachsen?

Carmen: Den Ort, in dem ein Kind geboren wird, nimmt es immer ganz selbstverständlich, weil es ja nichts anderes kennt. Darum sind unsere Mädchen genauso bodenständig wie andere auch. Die laufen nicht in Gucci herum, sondern sollen normal aufwachsen. 

Ihre Kinder könnten also später damit umgehen, wenn sie keine Millionäre wären?

Robert: Im Normalfall kann das eigentlich nicht passieren, dann müsste ich sie erst enterben. Und wenn ich pleite gehen würde, womit nicht zu rechnen ist, müssten wir unseren Lebensstil eben wieder zurückschrauben auf ein normales Leben. Aber das könnte mir theoretisch nie passieren, weil ich dafür zu ehrgeizig bin. Ich würde meinen Hintern immer hochbekommen und arbeiten gehen, sodass ich niemals von Ämtern abhängig wäre. Es wäre mir viel zu peinlich, in der Schlange zu stehen. Dann stelle ich mich lieber auf den Markt und verkaufe Nippes.

Carmen: Ich würde auch Toiletten putzen gehen und wäre mir für nichts zu schade.

Was tun Sie eigentlich gegen sogenannte Goldgräber/innen?

Carmen: Ich glaube, dass weder die Ausstrahlung meines Mannes noch meine Ausstrahlung irgendwelche Goldgräber anzieht. 

Robert: Meine Frau hat mir in meine Sonnenbrille, die ich immer trage, eine spezielle Folie reingeklebt, damit ich solche Frauen übersehe. (lacht)

"Ich habe Promis noch nie als Promis gesehen"

An Monaco-Hotspots wimmelt es wahrscheinlich von Leuten, die irgendwie nach oben kommen wollen, oder?

Carmen: Schon, aber die Leute trauen sich gar nicht, einen anzusprechen, und eine sogenannte beste Freundin, die ich dann mit meinem Mann allein lassen würde, habe ich nicht. Genauso wenig wie mein Mann einen solchen Freund hat. Mein bester Freund ist der Robert.

Gerade im Showbiz gibt es viele falsche Freunde. Sehen Sie Promis heute eigentlich mit anderen Augen?

Carmen: Ich habe Promis noch nie als Promis gesehen, sondern als normale Menschen. Uns würde ich eher als bekannt bezeichnen. Manche Zeitungen schreiben, ich wäre D-Prominenz. Aber wenn schon, dann bitte Doppel D. So viel Zeit muss sein. (lacht)

"Wir haben uns auch nach neun Fehlgeburten nicht davon abhalten lassen, eine Familie zu gründen"

Bereuen Sie eigentlich irgendwas in ihrem Leben?

Carmen: Ich denke, für meine Verhältnisse habe ich alles richtig gemacht. Und selbst unsere wunderschönen Kinder, die eigentlich nicht mehr in Sicht waren, sind ja zum Glück auch noch gekommen. Wir haben uns auch nach neun Fehlgeburten und einer Eileiterschwangerschaft nicht davon abhalten lassen, eine Familie zu gründen.

Was Carmen und Robert Geiss Kraft gibt, was für sie das Leben lebenswert macht und was sie sagen würden, wenn ihre Töchter mit einem Hausmeister als Freund ankämen, lest ihr in der aktuellen Ausgabe von OK! - ab Mittwoch, 24. Juni, im Handel!