Emotionales Interview: Justin Bieber beichtet Depressionen

"Manchmal wollte ich nicht mehr aus dem Bett aufstehen"

Eigentlich sollte man doch meinen können, Superstars wie Justin Bieber, 21, gehören zu den glücklichsten Menschen der Welt. Mit seinen gerade mal 21 Jahren hat der Teenie-Schwarm Millionen von Platten verkauft, verdreht Fans auf dem ganzen Globus verteilt den Kopf und hat Geld ohne Ende. Das alles hört sich nach einem ziemlich aufregenden Leben an. Aber die Medaille hat auch seine Kehrseite, wie wir jetzt nach einem Interview von Justin in der US-Radioshow "On Air with Ryan Seacrest" feststellen konnten...

Angst vor dem Versagen

Auch im Leben eines Superstars wie Justin Biebe  kann nicht immer alles eitel Sonnenschein sein. Das ist uns spätestens nach dem Radio-Interview des Teenie-Stars vom letzten Mittwoch klar. Denn dort hat der 21-Jährige offen zugegeben, dass er schon seit längerem mit Depressionen zu kämpfen habe. Und Schuld daran ist ganz sicher nicht Liebeskummer wegen seiner On-Off-Freundin Selena Gomez, 23. Im Gegenteil: Dem Sänger macht der starke Erfolgsdruck, den er sich vor allem selber setzt, zu schaffen.

Ich habe sehr viel im Studio gearbeitet... Das steigt mir sehr zu Kopf und ich werde depressiv, weil ich so sehr will, dass es gut wird. 

Alles andere als erfolgssicher

Eigentlich gibt sich der Frauenschwarm sonst immer cool und total selbstbewusst, doch während des Interviews wirkt Justin eher unsicher und nachdenklich. Der Druck, dass seine Musik in der Öffentlichkeit und bei seinen Fans gut ankommt, ist enorm und scheint schwer auf Justins Schultern zu lasten. Oft zweifelt der Sänger, ob seine Leistung gut genug sei. Denn eins war ihm immer sehr wichtig: dass seine Musik die Menschen erreicht und gut ankommt. 

Ich will, dass die Leute es lieben. Ich will die Leute inspirieren und manchmal denke ich dann: 'Ist das gut genug? Ist das die Richtung, die ich gehen will?'

Vor allem in der letzten Woche sei seine Niedergeschlagenheit sehr extrem gewesen. So extrem, dass Justin am liebsten den ganzen Tag im Bett geblieben wäre.

Ich hatte eine ziemlich anstrengende letzte Woche. Manchmal wollte ich nicht mehr aus dem Bett aufstehen.

"What do you mean" 

Na hoffentlich kann ihn wenigstens seine neue Single "What do you mean" aus seinem kleinen Stimmungstief reißen. Denn die soll - ganz im Gegensatz zu seiner momentanen Gemütsverfassung - ziemlich cool sein und ordentlich Laune machen. Vielleicht springt davon ja schon bald ein bisschen was auf Justin über. Wir wünschen es ihm!