Reise: Göteborg

Insider-Tipps

Das ist mein Göteborg: „Tarzan“-Darsteller Anton Zetterholm hat lange in der schwedischen Stadt gelebt – hier verrät er seine besten Insider-Tipps.

Shopping & Sightseeing:
„Am besten erkundet man Göteborg zu Fuß“, weiß Anton Zetterholm. Sein Tipp: „Auf der Kungsportsavenyn sind viele kleine Läden zum Stöbern direkt nebeneinander.“ Genau wie in den Straßen rund um den Hafen, von dort bequem zu Fuß erreichbar. Schauen Sie bei der Gelegenheit in der Domkyrka (Västra Hamngatan) vorbei. Sie wacht als größte Kirche der Stadt über das rege Getümmel in den Straßen.

Hotels:
Zentral und schick! Direkt an Göteborgs Flanier- und Amüsiermeile Avenyn liegt das Elite Park Avenue Hotel (Foto, DZ ab 152 Euro, www.elite.se). Hier kann man nach einer Tour durchs Nightlife gleich entspannt ins Bett fallen. Wer sich die nächtliche Stadt allerdings lieber bei einem Cocktail von oben anguckt, sollte das Hotel Gothia Towers (DZ ab 1 114 Euro, www.gothiatowers.com) wählen. Die „Skybar“ im 23. Stock bietet eine atemberaubende Aussicht – auch ohne Übernachtung.

Shopping:
Coole Jeans gibt es bei Acne (Magasinsgatan 19, www.acnestudios.com). „Es ist das angesagteste Label in Schweden“, sagt Zetterholm. Allerdings sind die Hosen nicht ganz billig (ab 150 Euro). Fashion-Liebhabern mit kleinerem Budget bietet die Ladengalerie Arkaden (Fredsgatan 1) ganz in der Nähe gute Alternativen.

Natur:
„Wenn Ihre Füße vom Bummeln heiß sind, gibt es nichts Schöneres, als im
Botanischen­ ­Garten barfuß über den Rasen zu laufen“, empfiehlt Zetterholm. Und das Beste daran ist, dass das 40 Hektar große Areal direkt im Stadtgebiet liegt und bequem mit vielen Buslinien (Haltestelle: Botaniska Trädgården) zu erreichen ist. Der Eintritt zum „schönsten Garten Schwedens“ mit seinen 16 000 verschiedenen Pflanzenarten ist sogar frei. Ein Besuch in den beeindruckenden Gewächshäusern kostet 2 Euro.

Nightlife:
Beim Ausgehen gibt es in Göteborg eine goldene Regel: Sneakers und Kapuzenpullis sind tabu! „Die Kleiderordnung in den Clubs der Stadt ist mitunter recht streng“, warnt Zetterholm. Wer sich danach richtet, der kann sich allerdings auf Party bis zum Morgengrauen freuen. Der Berså Club (Kungsportsplatsen 1, www.bersagbg.se) ist bekannt für köstliche Cocktails und coole Loungemusik. Rock-Fans kommen im Sticky Fingers (Kaserntorget 7, www.stickyfingers.nu) auf ihre Kosten.

Restaurants:
„Wer in Göteborg ist, muss mindestens einmal gut Fisch essen!“, meint Zetterholm. Die besten Meerestiere gibt es im Fiskekrogen (Lilla Torget 1) direkt am Hafen, wo Lars Ahlström, der Tim Mälzer von Schweden, hinterm Herd steht. 

Entspannung:
Wenn es Menschen gibt, die zu saunieren verstehen, dann die Skandinavier. Das Hagabadet (Södra Allégatan, Eintritt ca. 17 Euro, www.hagabadet.se) lädt im klassischen Jugendstil-Ambiente aber nicht nur zum Schwit­zen ein, sondern auch
zum Baden und zu Massagen (30 Minuten ca. 52 Euro).

Nervenkitzel:
Am Stadtrand von Göteborg liegt der Liseberg-­Vergnügungspark (Eintritt ca. 27 Euro, www.liseberg.se). Er ist nicht umsonst Schwedens meistbesuchte Touristen­attraktion, denn von Live-Musik auf einer der zahlreichen Bühnen bis
hin zu Fahrgeschäften und Restaurants ist hier alles vor Ort, was Spaß
macht und Action bietet. „Um alles zu sehen, sollte man sich einen Tag lang Zeit nehmen“, rät Zetterholm.