Cityguide Brüssel

Die Hotspots in Europas Hauptstadt

Neben der Hauptstadt des Königreichs Belgien und den Standorten wichtiger politischer Institutionen hat Brüssel noch viel mehr zu bieten: Vor allem mit Mode, Kunst und kulinarischen Leckerbissen betört Europas Hauptstadt seine Besucher.

Großer Platz, kleine Läden - City-Tour:                                                                Der zentrale Platz in Brüssel heißt Grand Place – und zählt zu den schönsten in Europa. Seit 1998 ist er als Weltkulturerbe bei der Unesco gelistet. Beim City-Bummel empfiehlt es sich, am Grand Place zu starten und von dort über die Königlichen Sankt-Hubertus-Galerien  (mit vielen ­hübschen Läden!) die ­malerischen Altstadtgassen zu durchstreifen.

Günstig träumen - Schlafen:                                                                                  Die ­tollsten Hotels in Brüssel ­kosten am Woch­en­ende nur die ­Hälfte  – weil dann die EU-Geschäftsreisenden fehlen. Empfehlenswert ist da z. B. das Izan Avenue Louise Boutique Hotel (DZ ab 69 Euro, http://izan-avenue-louise.hotel-rez.com). Oder das ultramoderne Designer­hotel Bloom (DZ ab 70 Euro, www.hotelbloom.com). Wer sich was gönnen will, nächtigt im luxuriösen Schlaftempel The ­Dominican (DZ ab 150 Euro, www.thedominican.be)

Das schmeckt nach Meer - Restaurants & Bars:                                                  Die Belgier essen gern – und oft. Besonders beliebt sind hier die "Moules“ – Muscheln bzw. Meeresfrüchte. Dazu trinkt der Belgier am liebsten eine seiner zahllosen Biersorten. Die beste gibt’s im A la Mort Subite (Warmoesberg 1), wobei hier der "plötzliche Tod“ auch durch Überfuttern verursacht sein könnte … Wer lieber ein wenig exotisch speist, findet im Mam Mam (Rue du marché au charbon, 72) thailändische Küche vom Feinsten. Und danach geht’s zum Feiern in den coolen Wax Club (Boulevard Anspach 66).

Gemälde vs. Comics - Kunst & Kultur:                                                                Dass Belgien eine unglaublich reiche Tradition der Malerei besitzt, bestätigt sich in den Musées royaux des Beaux-Arts de Belgique an der Place Royale und – gleich daneben – dem gerade erst eröffneten Magritte-Museum. Wer’s leichter mag und Fan von Tim & Struppi oder Lucky Luke ist, sollte das Belgische Comic-Zentrum (Zandstraat 20) besuchen. Eine prächtige Kulisse und eine tolle Akustik genießen Konzertbesucher in De Munt (Muntplein).

Modische Metropole - Shopping:                                                                        Direkt hinter der Alten ­Börse beginnt die Rue Dansaert – hier ­haben sich ­zahllose Designstudios, Boutiquen und Szene­läden angesiedelt. Wer dann noch nicht genug hat, besucht die Königlichen Sankt-­Hubertus-Galerien (siehe auch City-­Tour) mit ihren übschen Boutiquen.

Wahre Zeichen - Sightseeing:                                                                                    Nicht nur Paris, auch Brüssel besitzt einen Triumphbogen. Er gehört zum Parc du Cinquantenaire, dem Jubelpark. Ein Muss beim Sightseeing ist natürlich das Atomium am Boulevard du Centenaire. Und selbstverständlich das Manneken Pis – der "kleine wasserlassende Mann“. Ihn trifft man an der Ecke Rue de l’Etuve/Rue des Grand Carmes.

Süßes (Pf)Laster - Spezialitäten:                                                                                Ein Brüssel-Wochenende ohne Pralinenkauf? Gibt's nicht! Besonders toll: das Chocopolis (Grasmarkt 110) und die handgemachten Trüffel von Laurent Gerbaud (Rue des Charteuy 4). Wer davon noch nicht genug hat - die Filialen von Godiva oder Neuhaus lauern an fast jeder Ecke ... 

Die Kunst des Liebens: 1971 in Belgien geboren, machte Arne Quinze als Straßenkind und Graffiti-Künstler in den 80er-Jahren in Brüssel Furore. Das tut er heute noch immer – allerdings mit höchst anerkannter Kunst. In Brüssel lasssen sich zurzeit zwei große Quinze-Installationen besichtigen: "Cityscape“ und "The Sequence“.