ESC: Die Zuschauer dürfen nicht mehr allein entscheiden!

Der deutsche Kandidat für den Eurovision Songcontest wird von einer Jury gesucht

Der NDR verkündet, dass der neue Eurovision Songcontest Kandidat diesmal nicht alleine von den deutschen Zuschauern ausgesucht werden wird. Davon verspricht sich der Sender eine bessere Platzierung bei dem internationalen Musikevent.

Deutschlands ESC-Pleiten

Deutschland und der Eurovision Songcontest sind nicht immer unbedingt eine gute Kombi. Jahrzehntelang war Nicole mit „Ein bisschen Frieden“ die erste und einzige deutsche ESC-Gewinnerin. Nachdem Lena Meyer-Landruth dann 2010 mit „Satelite“ einen überraschenden Sieg einheimste, dachten die Deutschen, dass der Fluch endlich gebrochen wäre. Doch denkste - die letzten Jahre waren nicht besser. 2017 war unsere Kandidatin Levina Vorletzte geworden, 2015 und 2016 war Deutschland auf dem letzten Platz. Jetzt möchte der NDR reagieren.

Zuschauer bekommen Unterstützung

In der Vergangenheit wurden die Kandidaten für Deutschland immer von den Fernsehzuschauern ausgewählt. Da das nicht mit Erfolg gekrönt war, wird jetzt eine neue Methode versucht: Beim nächsten ESC, am 12. Mai in Lissabon, suchen neben den Zuschauern auch ein „Europa-Panel“ und eine Experten-Jury den Kandidaten aus. Das Europa-Panel wird aus 100 Leuten bestehen, die über Social Media zusammengesucht werden sollen. Die Experten-Jury setzt sich aus 20 bis 25 Menschen zusammen, die in anderen Ländern zur ESC-Jury gehört haben.

"Radikaler Neuanfang" soll ESC gewinnen

Laut dem ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber, geht es darum, alte Muster zu umgehen.

Unser Ziel ist ein radikaler Neuanfang, bei dem nichts so bleiben soll, wie es in den letzten Jahren war.

Wer sich traut, für Deutschland anzutreten, kann sich noch bewerben! Bis zum 6. November werden die Bewerbungen unter bewerberESC2018@digame.de angenommen.  

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