Will Smith wollte den 'Django' nicht spielen

Warum der der Schauspieler Quentin Tarantino absagte

Will Smith dürfte sich ganz schön ärgern - er schlug die Rolle als Quentin Tarantino holte den Oscar für das beste Drehbuch für Christoph Waltz weiß, dass er gut ist

Will Smith, 44, hat schon einige denkwürdige Rollen gespielt: den "Fresh Prince", "Hancock" oder den Date-Doktor "Hitch". Aber eine spezielle Rolle wollte der Amerikaner nicht annehmen - die des "Django" in Tarantinos Oscar Meisterwerk "Django Unchained".

Nun äußerte sich der dreifache Vater zum ersten Mal gegenüber der "Entertainment Weekly" zu seiner Absage - er wolle die alleinige Nummer Eins in seinen Filmen sein und neben Christoph Waltz hätte er blass ausgesehen.

„Django war nicht die Hauptrolle, aber ich wollte der Hauptheld sein. Der aber war ein anderer“, erklärte Smith. Das dürfte ein ganz schönes Kompliment für den österreichischen Export-Schauspieler sein. In dem Film spielt er einen deutschen Zahnarzt und Kopfgeldjäger.

Nach einigen Verhandlungen, die beinhalteten, wie der Regisseur das Drehbuch umschreiben könnte um "Django" eine wichtigere Rolle zu geben, kam es dann zum gemeinschaftlichen Entschluss es bleiben zu lassen. Die Rolle ging dann an den renommierten Schauspieler Jamie Foxx. Eine gute Entscheidung für alle Beteiligten: Tarantino bekam einen Oscar für das Drehbuch und Waltz einen für die beste Nebenrolle.

Das dürfte dem guten Mann jetzt leid tun... Eitelkeit ist eben keine Tugend.