Marley & Ich - Ein Hunde-Leben

Kino-Tipp

"Marley & Ich" - Ein Hunde-Leben. Ein Herz für Tiere: In der romantisch-rührenden Komödie kommen Jennifer Aniston und Owen Wilson auf den Hund.

Ein liebendes Paar, zwei, drei Kinder, ein Hund – so sieht die perfekte amerikanische Familie aus. Das ist bei Jennifer und John Grogan (Jennifer Aniston, Owen Wilson) nicht anders: Das frisch verheiratete Pärchen träumt von genau einer solchen Familie. Vor den Kindern holen sie sich allerdings erst mal den Labrador Marley ins Haus – und der stellt das Leben der beiden auf den Kopf. Marley ist unkontrolliert und trampelig, bellt ständig und zerrt sein Herrchen beim Gassigehen kräftig durch die Gegend. Im Laufe der Jahre kommen drei Kinder zur Welt, und auch beruflich verändert sich bei John und Jennifer einiges. Die einzige Konstante: Marley und dessen liebenswerter Dickkopf. Denn der treue Hund ist längst zu einem festen Bestandteil der Familie geworden, der stets die Hosen anhat …

Der Journalist und Autor John Grogan verarbeitete seine Erlebnisse mit Hund und Familie in dem wunderbar komisch-melancholischen autobiografischen Buch „Marley & Me“ – und landete damit prompt auf den Bestsellerlisten. Die Verfilmung von David Frankel („Der Teufel trägt Prada“) ist eine Gefühlsachterbahn erster Klasse, denn zwischen den komischen Episoden, in denen Marley die Wohnung der Grogans zerlegt oder seine Besitzer mit Leidenschaft vollsabbert, gibt es immer wieder dramatische und anrührende Momente, die den vordergründigen Humor geschickt brechen. Denn Marley (der beim Dreh übrigens von 22 Hunden gespielt wurde) begleitet Jennifer und John im Verlauf von 13 Jahren durch alle Höhen und Tiefen ihres Lebens – mit ungestümer Hingabe und bedingungsloser Liebe.
Selbst hartnäckige Hundehasser werden diesem knuffigen Kinohelden verfallen … und am Ende eine ­Träne vergießen.

Eric Stahl