Fans empört - 'ESC'-Sieg von Cascada ist umstritten

Voting sorgt für kontroverse Diskussionen

Cascada hat den ESC-Vorentscheid gewonnen. Aber war diese Entscheidung fair? Fans und Kritiker zweifeln stark ... Cascada wird beim Die Jury um Tim Bendzko (l.) und Roman Lob (r.) steht in der Kritik Natalie Horler von Cascada zeigte bei ihrem Die Sängerin jubelt über den Triumph

Es war ein spannendest Voting am Donnerstagabend, 14. Februar: Am Ende löste die Elektro-Band Cascada um Frontfrau Natalie Horler, 31, das Ticket für den "Eurovision Song Contest" ("ESC") ins schwedische Malmö. Doch diese Entscheidung bringt die Fans auf die Palme.

Es war ein Abstimmungskrimi par excellence: 11 Kandidaten mussten sich einem dreistufigen Abstimmungsverfahren stellen. Im ersten Schritt wählten die Radiohörer die bayerischen Punk-Blässer-Band LaBrassBanda klar zum Sieger.

Anschließend wählte die fünfköpfige Jury um Tim Bendzko, Anna Loos, Mary Roos, Peter Urban und Roman Lob ihre Top Drei: Cascada (8 Punkte), Soulsängerin Saint Lu (10 Punkte) und das Berliner Techno-Künstlerkollektiv Blitzkids (12 Punkte).

Zum Schluss wählten die TV-Zuschauer ihren Top-Act. Dabei ganz klar vorn: Sängerin Cascada, die bei ihrem "ESC"-Vorentscheid-Auftritt ganz schön viel nackte Haut zeigte.

Doch mit dieser Entscheidung geben sich Fans und Kritiker gar nicht gern zufrieden. So wird der Verdacht immer lauter, dass die Jury-Bewertung eine abgesprochen Sache gewesen sei - schließlich sind Roman Lob, Mary Roos und Anna Loos alle Musiker mit einem Plattendeal bei Universal - genauso wie Cascada auch.

Auf den Fan-Seiten der unterlegenen Musiker wird der Unmut deutlich spürbar. Dort ist von "Schiebung" und einer "nicht gerechten Jury-Entscheidung" die Rede.