Oh no! Mumford & Sons machen 'nicht unbeträchtliche' Pause

Keyboarder Ben Lovett kündigte es an: 'Wir kehren dahin zurück herumzuhängen'

Mumford & Sons: Country Winston, Ben
Lovett, Ted Dwane und Marcus Mumford (v.l.) nach ihrem Triumph bei den diesjährigen Brit-Awards Mumford & Sons Frontmann Marcus Mumford

Traurige Nachricht für alle Mumford-&-Sons-Fans: Die Musiker um Frontmann Marcus Mumford, 26, legen eine "nicht unbeträchtliche" Pause ein. Wie Keyboardspieler Ben Lovett, 26, im "Rolling Stone"-Interview verrät, müssen sich Fans aktuell darauf einstellen, länger erst einmal nichts mehr von der britischen Folk-Rock-Band zu hören. 

"Nach der Show am Freitag wird es in absehbarer Zukunft keine Mumford-&-Sons-Aktivitäten geben", erklärt Lovett in dem Gespräch und fügt an, dass man sich auf den genauen Umfang der Pause noch nicht festlegen wolle. "Wir wissen nur, dass wir eine nicht unbeträchtliche Zeit freinehmen und einfach dahin zurückkehren werden, herumzuhängen und keine Verpflichtungen oder Druck oder irgendetwas derartiges zu haben."

Den aktuellen Zustand der Gruppe vergleicht der 26-Jährige dabei mit dem Gefühl, in der Schulzeit auf die Sommerferien zu warten. "Es fühlt sich im Moment wie die letzte Schulwoche an, vor den Ferien, wenn man in der High School ist", so Lovett.

Im Zusammenhang mit der geplanten Pause betont der Musiker außerdem, dass Mumford & Sons in ihrer bisherigen Karriere kaum Zeit für Aktivitäten außerhalb der Band gefunden hätten, was ein wenig Abstand rechtfertige:

"Ich glaube nicht, dass wir im Verlauf wirklich viel Zeit hatten, um mit anderen Leuten zusammen zu sein und ein Leben außerhalb der Band zu leben", begründet Lovett. "Ich glaube, dass es das ist, was im Moment dran ist - sehr wenig zu tun, besonders, was Mumford & Sons angeht."

Die Folk-Rocker landeten 2009 mit "Little Lion Man" von ihrem Debütalbum "Sigh no More" einen großen Hit. Die amtierende "Best British Group" der Brit-Awards und die Echo-Sieger "Gruppe Rock/Pop International" 2013 erhielt für seinen zweiten Longplayer "Babel" auch die wichtigste Musik-Auszeichnung der Welt - den Grammy. Auch in Deutschland stürmte das Quartett mit "Babel" die Charts, enterte Platz 2 der Album-Hitparade.

Hoffen wir, dass die "nicht unbeträchtliche" Pause der Sympathieträger nicht allzu lange andauert.