Ronan Keating: Mamis Liebling

Songs For My Mother

Vor elf Jahren starb die Mutter von Ronan Keating und hinterließ eine große Lücke in seinem Leben. Nun widmet er ihr sein Album „Songs For My Mother“.

Er gründete eine Hilfsorganisation und fuhr im Bus durch Irland, um über Krebs aufzuklären. Ronan ­Keating kämpft, damit anderen Frauen das Schicksal seiner Mutter erspart bleibt: Marie Keating starb am 2. Februar 1998 an Brustkrebs. „Ich wusste nicht viel über die Krankheit, bis es zu spät war und meiner Mutter nicht mehr geholfen werden konnte“, erzählt der 32-Jährige. Marie, die ihn maßgeblich dazu ermutigte, Musiker zu werden und auf seine Kreativität zu vertrauen, hat er viel zu verdanken. „Ihr Tod war das Schlimmste, was mir je passiert ist. Man verliert jeglichen Halt“, erinnert sich der Sänger.

Natürlich bewahrt der irische Superstar seine Mutter bis heute in liebe- und ehrenvoller Erinnerung. So „schenkt“ er ihr pünktlich zum Muttertag am 10. Mai ein Album mit ihren von ihm neu interpretierten und arrangierten Lieblings­liedern.

Und wie könnte das Album anders heißen als „Songs For My Mother“? Wobei die erste Single „This Is Your Song“ (der einzige Track, der keine Coverversion ist) auch seinem Vater Gerry gewidmet ist. Unterstützung holte sich Keating von Stephen Lipson, der in der Vergangenheit Annie Lennox, Paul McCartney und den Pet Shop Boys Lieder auf den Leib schrieb. Schließlich wagt sich der Ex-Boy­zone-Sänger auch an große Klassiker, wie „Suspicious Minds“ von Elvis Presley und „Make You Feel My Love“ von Bob Dylan. Herausgekommen ist ein Album, das nicht nur Müttern gefällt, sondern auch deren Töchtern.

Anna-Julia Meyer