OK! stellt Alison Sudol vor

Ein Rotschopf erobert die Charts

Mit ihrem traurigen Song "Almost Lover" hat Alison Sudol vor zwei Jahren Charts und Fans erobert – jetzt ist ihre zweite Platte fertig. Traurig macht sie uns damit ganz bestimmt nicht …

Mit elf fing sie an zu singen, mit 14 schrieb sie ihre ersten Songtexte.  Und mit 19 lernte Alison Sudol alias A Fine Frenzy ("Almost Lover"), Klavier zu spielen. Logisch, dass die zierliche Amerikanerin mit den feuerroten Haaren sich nach der Highschool um privaten Gesangsunterricht und Kontakte in der Musikszene kümmerte, statt einen Abschluss am College zu machen. Der Beginn ihrer Karriere als Singer-Songwriterin.

Anders als manche Popstar-Kolleginnen führt sie ein Leben voller Selbstdisziplin. "Ich esse keine ­Milchprodukte, trinke keinen Alkohol, rauche nicht und interessiere mich nicht für Drogen." Zweifel hatte sie nie. "Ich kann es selbst kaum glauben, dass ich meinen Weg nie infrage gestellt habe. Aber man zweifelt ja auch nicht daran, dass der Himmel blau ist", erzählt Alison bei der Vorstellung ihrer neuen CD. Sie gibt zu: "Auf dem zweiten Album lastet ein immenser Druck. Aber ich versuche, mir nicht allzu viele Sorgen zu machen. Das schadet nur der Kreativität." Ihr Stil habe sich verändert, verrät sie gegenüber OK!. Die erste Platte war noch durch Bücher inspiriert, nur durch ihre Fantasie. Die Songs auf "Bomb in a Birdcage" verraten mehr über ihr Leben, reale Menschen und Erfahrungen, die sie gesammelt hat.

Erwachsen sei sie geworden, sagt sie. "Musikalisch und persönlich. Es ist nicht möglich, das eine vom anderen zu trennen." Ihre rote Mähne ist geblieben. Sie ist das einzige, worüber sie nicht gern spricht. "Denn Sie glauben gar nicht, wie verrückt manche Fans darauf reagieren. Richtig obsessiv."

Kati Degenhardt