Madsen im Interview

Neue CD "Labyrinth"

Madsen: Beim Videodreh zur aktuellen Single hatte Sebastian Madsen einen schweren Unfall. OK! erkundigte sich nach dem Befinden des 28-Jährigen.

Was ist beim Unfall genau passiert?
Kurz vor Drehschluss zu „Lass die Liebe regieren“ hat sich ein Seil gelöst und ich bin aus fünf Metern Höhe auf den Betonboden gestürzt. Ich habe echt Glück gehabt, dass nicht mehr passiert ist als ein zertrümmertes Handgelenk. Aber ich bin jetzt wieder einigermaßen fit.

Wie lange dauert der Heilungsprozess?
Das wird langwierig. Aber ich bin ja ein ­musikbesessener Mensch und werde alles ­geben, damit es bald wieder funktionieren wird. Mittlerweile macht es mir auch wieder Spaß über Musik zu reden. (lacht)

Das war für Sie als Gitarrist bestimmt ein Schock …
Und wie! Erst wenn der Gips ab ,ist werde ich wissen, wie mein Stil beeinflusst wird. Ich saß in der Notaufnahme mit blutiger Lippe und kaputtem Handgelenk. Das Erste, was ich gefragt habe, war, wann ich wieder Gitarre spielen kann.
Wird die Tournee trotzdem stattfinden?
So ist es geplant. Die Tour ist für meine Psyche eine gute Therapie. Ich habe auch jetzt die ­ganze Zeit weiter versucht zu spielen!

Wer hat Ihnen in der schweren Zeit beigestanden?
Ich habe eine tolle Familie, meine Brüder und meine Freundin in Berlin. Ich bin da echt ein Glückspilz, was das angeht. Im letzten Jahr hatte ich die schönsten Momente meines ­Lebens, über die ich auch auf dem aktuellen Album geschrieben habe …

Das Album heißt „Labyrinth“ – da kann man sich ja leicht verlaufen …
Der Titelsong handelt davon, dass man 30 und immer noch ­alles chaotisch und ungeordnet ist. Was im Leben zählt, ist Freundschaft und dass da jemand ist, der immer für einen da ist.

Jennifer Hartfeld

Das neue Album "Labyrinth" ist ab dem 23. April im Handel.